Hier kannst Du Kinokarten dirket online kaufen.

Informationen und Handling findest du jeweils unter der Filmbeschreibung.

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Wichtiger Hinweis:
Bei uns gelten die am Tag der Veranstaltung aktuellen CoronaMaßnahmen des Landes RLP.
Infos zum Nachlesen dazu hier auf der Kreml-Startseite!
Check-in via LUCA oder CORONA WARN-APP.

 

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Anstehende Veranstaltungen › Kino

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Dezember 2021

Nomadland (26.12.-30.12.)

USA 2020 / Buch und Regie: Chloé Zhao / Darst: Frances McDormand, David Strathairn, Linda…

So, 26. Dezember 2021 - So, 30. Januar 2022

Januar 2022

Lieber Thomas (20.1.-2.2.)

Deutschland 2021 / Regie: Andreas Kleinert / Darst.: Albrecht Schuch, Peter Kremer, Jörg Schüttauf /…

Do, 20. Januar - Mi, 2. Februar

Annette (27.1.-9.2.)

Frankreich-Belgien 2020 / Buch und Regie: Leos Carax / Darst.: Adam Driver, Marion Cotillard, Simon…

Do, 27. Januar - Mi, 9. Februar

Kinderkino: Tom & Jerry (29.1., 30.1.)

Spielfilm + Trickfilm / USA 2021 / Regie: Tim Story / 99 Min / FSK:…

Sa, 29. Januar - So, 30. Januar

Februar 2022

Unsere Februar-Kurzfilme im Vorprogramm

Kurzfilme im Kino-Vorprogramm - jede Woche neu! 3.2. - 9.2. BLACK BARBIE - Ghana 2016…

Do, 3. Februar - Mi, 2. März
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 6:00am Uhr am Donnerstag stattfindet und bis Mi, 2. März 2022 wiederholt wird.

West Side Story (3.2.-16.2.)

USA 2021 / Regie: Steven Spielberg / Darst.: Ansel Elgort, Rachel Zegler, Ariane DeBrose /…

Do, 3. Februar - Mi, 16. Februar

Filmkunst im Kreml: À la Carte! Freiheit geht durch den Magen (3.2. + 4.2)

Frankreich-Belgien 2021 / Regie: Eric Besnard / Darst.: Grégory Gadebois, Isabelle Carré, Benjamin Lavernhe /…

Do, 3. Februar - Fr, 4. Februar

Filmkunst im Kreml: Uferfrauen (4.2.)

Unser Dokufilm des Monats! Doku / Deutschland 2019 / Regie: Barbara Wallbraun / 117 Min…

Fr, 4. Februar

Generationentreff – Kino zum Feierabend im Februar

Generationentreff - Kino zum Feierabend Zur Einstimmung auf das Wochenende werden beim ‚Generation-entreff – Kino…

Fr, 4. Februar, 16.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 16:30 Uhr am Freitag stattfindet und bis Fr, 25. Februar 2022 wiederholt wird.

Dokufilm des Monats/FilmSpecial – Geschlechtervielfalt: Uferfrauen

Dokufilm des Monats/ FilmSpecial ‚Geschlechtervielfalt‘ mit Einführung, Dokumentarfilm ‘Uferfrauen‘ und anschl. Filmgespräch Das FilmSpecial mit…

Fr, 4. Februar, 18.45 Uhr
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Kino-Programm im Dezember

Kino-Programm im Januar

Kino Newsletter Februar

Zu Beginn eines neuen Kinojahres geht an dieser Stelle traditionsgemäß ein Blick zurück auf das abgelaufene. Und da ergibt sich ein Fazit, das zumindest quantitativ dürftig ausfällt. 2021 begann mit einem mehrmonatigen Lockdown und endete mit einem einmonatigen. Auch wenn der nicht so genannt wurde, sondern 2G+.
Im Sommer ist das Kino komplett aufs Außengelände ausgewichen. Und hatte dort mit dem Problem zu kämpfen, dass das neue ausfahrbare Dach zu Beginn mancher Vorstellungen die Leinwand nur unzureichend abdunkeln konnte. Das Problem wird dieses Jahr behoben werden. Ab September ging es dann wieder in den Kinosaal, freilich mit drastisch ausgedünnter Sesselanzahl. Die Gästebilanz fürs Kremlkino 2021 fällt entsprechend bescheiden aus.
Was nun die Filme selbst anbelangt, ist ein wertendes Fazit natürlich subjektiv. Erfreulich in jedem Fall, dass der beste Film des Jahres auch der mit den meisten Besuchern im Kremlkino war. Die Rede ist von „Nomadland“, einem ebenso bildgewaltigen wie warmherzigen Roadmovie über Selbstfindung und Selbstbestimmung. Getragen von einer wie immer wunderbaren Francis McDormand.
Und es gab weitere Meisterwerke. Wie zum Beispiel „The Father“, dem ultimativen Film zum Thema Demenz, der durch seine raffinierte Erzählweise sogar mit überraschenden Spannungsmomenten punkten konnte. Oder „Über die Unendlichkeit“, eine filmische Kurzgeschichtensammlung, bei der Roy Anderson seinem einzigartigen Stil treu blieb. Zum Brüllen komische und todtraurige Vignetten in Form bewegter Gemälde. Herausragend auch „The Green Knight“. Einer der Filme, wo man sich hinterher ziemlich überwältigt fragt, was habe ich da eigentlich gerade gesehen. Auf jeden Fall eine sehr eigene Heldenreise, verpackt als audiovisuelles Spektakel der ganz edlen Art.
Sehenswert auch der beste deutschsprachige Film des Jahres. Dass „Große Freiheit“ aber aus Österreich kommt, sagt einiges aus über den zeitgenössischen deutschen Film. Im Übrigen war das bittere Gefängnisdrama natürlich zu 100% der Film von Franz Rogowski. In „The French Dispatch“ erwies sich Wes Anderson einmal mehr als genialer Filmemacher, der mit jedem neuen Film eine eigene Welt erschafft. Auch wenn es diesmal ein wenig an der Story mangelte.
In jedem Fall erstaunlich war der rumänische Beitrag zum europäischen Filmjahr. „Bad Luck Banging or Loony Porn“ war eine überdrehte und in Teilen zynische Gesellschaftssatire, deren einzelne Elemente ein bisschen auseinanderfielen. Aber gerade im Mittelteil wusste die Ideenfülle zu verblüffen. Und zum großen SiFi Spektakel „Dune“ lässt sich sagen, dass hier einerseits das übliche und erwartbare Weltraumgedöns geboten wurde. Freilich bei weitem nicht so gedankenleer wie in vergleichbaren Filmen. Und dank seiner rauschhaften Optik war „Dune“ durchaus ein optischer Hochgenuss.
Ein paar weitere Filme waren, wie man so schön sagt, durchaus ok, aber nicht frei von Mängeln. Wie etwa „Promising Young Woman“, bei dem Absicht und Tonfall nicht so recht zueinander finden wollten. Oder „Helden der Wahrscheinlichkeit“, der anstatt einem schlüssigen Ende, ein halbes Dutzend halbherzige anbot. Beim vermeintlichen Skandalfilm „Titane“ war nicht so recht klar, worum es eigentlich geht. Und „Hinterland“ war ein klassischer Fall von Style over Substance (Bilder erlesen, Story geht so)
Alles in allem also ein gutes Dutzend diskussionswürdiger Filme (in einem halben Kinojahr), die vom Genre und der Gestaltung her die ganze Bandbreite filmischen Ausdrucks darstellten. Und so kann’s doch eigentlich 2022 weitergehen. Und hoffentlich bald wieder im gut gefüllten Kinosaal.

Thomas Lawetzky

Kino Newsletter Januar

So ein- zweimal im Jahr (also viel zu selten) kommt ein Film ins Kino, der anders ist, als das Gros des Angebots. Ein Film, der was riskiert, der erzählerisch, dramaturgisch, visuell, Grenzen austestet, Neuland erkundet. Mit dem Cannes Gewinner „Titane“ hatten wir erst vor ein paar Wochen so einen doch auch verstörenden Film im Programm. Und zu Beginn des neuen Kinojahres kommt bereits der nächste. „Annette“ ist ein Musikfilm (Musical, Rockoper?), in dem die Texte überwiegend gesungen werden, Musik das prägende Element ist.
Der ungewöhnliche Film ist das Ergebnis einer nicht minder ungewöhnlichen Zusammenarbeit. Zum einen sind da die Brüder Ron und Russell Mae, seit fast 50 Jahren der kreative Motor der Art Pop Band „Sparks“. Die Sparks hatten Mitte der 70er Jahre drei erfolgreiche LP’s und ein knappes Dutzend Single Hits (This town ain’t big enough for the both of us). Seitdem sind sie kontinuierlich produktiv, halten sich aber in der Nische des ewigen Geheimtipps versteckt und pflegen ihren Kultstatus. Ihre Musik passt in keine Schublade. In den 70ern wurden sie dem Glam Rock zugeschrieben. Später galten sie als Vorreiter der elektronischen Tanzmusik. Auf Ideen von ihnen geht das Drehbuch zu „Annette“ zurück. Sie haben auch die Musik geschrieben.
Inszeniert hat das Ganze der große Regie Exzentriker des französischen Films Leos Carax. In 40 Jahren hat er es gerade mal auf fünf Filme gebracht. Am bekanntesten „Die Liebenden von Pont-Neuf“ und zuletzt vor 10 Jahren „Holy Motors“. Carax ist einer, der kompromisslos seinen Visionen folgt. Seine Filme sind vor allem eines: unberechenbar. Die Geschichten entwickeln sich eher assoziativ, als einer klassischen Storyline folgend. Wer einmal einem von Carax wilden filmischen Ausflügen gefolgt ist, wird dies so schnell nicht mehr vergessen.
Dies gilt auch für „Annette“. Ein Film voller Rätsel, umwerfender Momente und verblüffender Volten. Erzählt wird die Geschichte von Henry, einem Stand-up Comedian, der sich in der Pose des Publikumsbeschimpfer gefällt. Als seine Frau Anne, eine gefeierte Opernsängerin, stirbt, verliert er zunächst jeden Halt. Verzweifelt klammert er sich an die gemeinsame Tochter Annette, die als Marionette (!?) geboren wurde. Eines Tages entdeckt Henry, dass Annette über eine ganz spezielle Begabung verfügt. Und dann geschieht mit Annette eine erstaunliche Verwandlung.
Wie bei den kreativen Köpfen dahinter nicht anders zu erwarten, ist „Annette“ ein höchst artifizieller, enigmatischer Film, der sich weitgehend ironiefrei den großen Themen des Lebens stellt. Keine leichte Kost. Wer sich aber drauf einlässt, die Einladung zum Staunen annimmt, der wird erkennen, dass Film mehr sein kann, als die übliche Heldenreise.

 

Thomas Lawetzky

Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino im Kreml-Kulturhaus

Prämiertes Programmkino
Das KREML Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:
Bundeskinopreis 2020
Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2020

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 8000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2019
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2019

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.