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Juli 2019

Programmkino-Sommerpause (4.7-28.8)

Unser Café/Biergarten ist in dieser Zeit (Ausser: montags & in den Betriebsferien vom 22.7. bis…

So, 7. Juli - Mi, 28. August

August 2019

Sommerkino/OpenAirKino: In den Gängen

Deutschland 2018 / Buch und Regie: Thomas Stuber / Darst.: Franz Rogowski, Sandra Hüller, Peter…

Fr, 23. August, 21.15 Uhr

Kurzfilmstart: Unsere Aug/Sep-Kurzfilme im Vorprogramm

Kurzfilme im Kino-Vorprogramm - jede Woche NEU!!! 29.8. - 4.9. ZWÖLF JAHRE - Deutschland 2010…

Do, 29. August, 18.45 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 6:45pm Uhr am Donnerstag stattfindet und bis Mi, 2. Oktober 2019 wiederholt wird.

Filmstart: Zwischen den Zeilen

Frankreich 2018 / Buch und Regie: Olivier Assayas / Darst.: Juliette Binoche, Giullaume Canet, Vincent…

Do, 29. August, 18.45 Uhr

Filmstart: Der Fall Collini

Deutschland 2019 / Regie: Marco Kreuzpainter / Darst.: Elyas M’Barek, Alexandra Maria Lara, Heiner Lauterbach…

Do, 29. August, 21.00 Uhr

Zwischen den Zeilen

Frankreich 2018 / Buch und Regie: Olivier Assayas / Darst.: Juliette Binoche, Giullaume Canet, Vincent…

Fr, 30. August, 18.45 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 21:30 Uhr am Sa, 31. August 2019

Eine Veranstaltung um 19:45 Uhr am So, 1. September 2019

Eine Veranstaltung um 21:15 Uhr am Mi, 4. September 2019

OpenAir! Stummfilmvertonung mit Ralph Turnheim: Space Poetry

OpenAir-Stummfilmvertonung mit Ralph Turnheim: Space Poetry ‘Der Welttraum‘ - die Heimat von Kirk und Spock.…

Fr, 30. August, 21.15 Uhr

Kinderkino: Sputnik

D 2013 / Komödie / Regie: Markus Dietrich / Darst.: Flora Li Thiemann, Yvonne Catterfeld,…

Sa, 31. August, 17.15 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 15:30 Uhr am So, 1. September 2019

Eine Veranstaltung um 5:15pm Uhr am Sa, 7. September 2019

Eine Veranstaltung um 15:30 Uhr am So, 8. September 2019

Der Fall Collini

Deutschland 2019 / Regie: Marco Kreuzpainter / Darst.: Elyas M’Barek, Alexandra Maria Lara, Heiner Lauterbach…

Sa, 31. August, 19.00 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 12:00 Uhr am So, 1. September 2019

Eine Veranstaltung um 15:15 Uhr am So, 1. September 2019

Eine Veranstaltung um 21:00 Uhr am Di, 3. September 2019

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Mi, 4. September 2019

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Fr, 6. September 2019

Eine Veranstaltung um 21:30 Uhr am Sa, 7. September 2019

Eine Veranstaltung um 21:15 Uhr am Mi, 11. September 2019

Zwischen den Zeilen

Frankreich 2018 / Buch und Regie: Olivier Assayas / Darst.: Juliette Binoche, Giullaume Canet, Vincent…

Sa, 31. August, 21.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 21:30 Uhr am Sa, 31. August 2019

Eine Veranstaltung um 19:45 Uhr am So, 1. September 2019

Eine Veranstaltung um 21:15 Uhr am Mi, 4. September 2019

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Kino-Programm Juni/Juli

Kino-Programm Aug/Sep

Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino News

von Thomas Lawetzky

Juni/Juli

Geschichten, Erzählungen gibt es, seit es Menschen gibt. Also schon ziemlich lange. Und schon immer handelten die interessantesten Geschichten vom Unterwegssein. Unterwegs um irgendwo anzukommen, etwas zu erreichen oder im Gegenteil, von etwas wegzukommen, zu flüchten. Oder aber aus purem Bewegungsdrang. Motto: Der Weg ist das Ziel.

Schon die Ur-Erzählung der abendländischen Dichtung, die Odyssee, schildert eine Reise. Die der Heimkehr nach dem Trojanischen Krieg. Und die Anhänger größerer Metaphernwürfe werden hier anmerken, dass das Leben selbst schließlich nichts anderes ist, als eine lange Reise. Mit einem leider eindeutigen Ziel und einem recht vagen Weg dorthin von ungewisser Länge. Reichlich Stoff für Plot Raffinement und wendungsreiche Dramaturgie.

Aber natürlich geht es auch eine Nummer kleiner (das geht es meistens). Nehmen wir das Kino, die Filmgeschichten. Film ist per definitionem Bewegung (move – movie) und Licht. Demnach sollte das klassischste aller Filmgenres das Roadmovie sein. Erfunden, klar, in Amerika, wo genug Platz ist, um wochenlang unterwegs zu sein. On the road. Allein, zu zweit oder in einer überschaubaren Gruppe mit gleichen Interessen und Zielen.

Im Grunde genommen stellen die unzähligen Roadmovies der Filmgeschichte aber gar kein eigenes Genre dar. Vielmehr ist es so, dass sich die meisten Filmgenres (vom Western bis zum existentialistischen Drama) immer mal wieder der Erzählmuster des Roadmovies bedienen. Also von Filmen, in denen die personae dramaticae draußen und unterwegs sind. Die Reise in die Fremde wird dabei für die Protagonisten oft zu einer Reise zu sich selbst. Unterwegs im Unbekannten kann man sich seinen Ängsten und Problemen klarer stellen als in vertrauter Umgebung.

Das wusste schon Charlie Chaplin, als er 1915 seinen „Tramp“ auf die staubige Landstraße schickte. Ihren großen Boom erlebten die Roadmovies in den späten 60er und frühen 70er Jahren mit ikonischen B-Pictures wie „Bonnie & Clyde“ oder „Easyrider“. Mitte der 70er schickte dann hierzulande Wim Wenders mit „Im Laufe der Zeit“ seine beiden existentiell verunsicherten Helden im wenig schnittigen LKW auf Sinn- und Identitätssuche über holprige Landstraßen in die deutsche Provinz.

Erstaunlich, wie breit die Palette des filmischen Ausdrucks von Roadmovies in den letzten Jahren geworden ist. Das reicht von knallbunten, aberwitzigen Actionspektakeln wie „Mad Max – Fury Road“ von George Miller bis Alexandre Paynes düster Schwarz/weißem „Nebraska“. Hier schierer Krawall, da innere Einkehr. Um nur zwei meisterhafte Roadmovies aus den letzten Jahren zu nennen.

Und die Renaissance des Genres (das eigentlich keines ist) geht weiter. Gerade lief der Oscarfilm „Greenbook“ im Kreml, davor die beiden deutschen Roadmovies „24 km/h“ und „303“. Auch hier, völlig unterschiedliche Filme, aber im Grunde geht’s immer um’s selbe: Unterwegs sein, sich und den Anderen besser kennen lernen, Katharsis.

Im Juni kommt nun ein Film zu uns, der sein Programm bereits im Titel trägt: „Roads“. Neben dem neuen Tarantino der vielleicht meist erwartete Film des Jahres. Ist es doch der neueste Streich von Autor/Regisseur Sebastian Schipper, der vor zwei Jahre mit seinem One Take Wunderwerk „Victoria“ Filmgeschichte geschrieben hatte. In „Roads“ geht es um einen 18jährigen Briten, der im geklauten Wohnmobil in Nordafrika seinen Vater sucht. Er trifft auf einen gleichaltrigen Kongolesen auf der Flucht nach Europa. Gemeinsam werden Kilometer und Erfahrungen gemacht. Ab dem 20. Juni bei uns im Kreml.

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Aug/Sep

Ende September hat die Vorfreude ein Ende. Der meisterwartete Film des Jahres, „Once upon a Time in Hollywood“, kommt auch zu uns in den Kreml. Bester Anlass, sich mal für ein paar Zeilen mit dem Autor und Regisseur zu beschäftigen. Immerhin gilt Quentin Tarantino seit nunmehr zwei Dutzend Jahren als die Kino Ikone schlechthin. Und dies weltweit. Was aber macht seine Einzigartigkeit aus, was sind die immer wieder zitierten, längst sprichwörtlichen Tarantismen? Und vor allem: Wieso sind Tarantinofilme eigentlich so unglaublich unterhaltsam?

Grundlage seines Schaffens ist eine denkbar umfassende Kenntnis der Filmgeschichte. Aus der bedient er sich für seine eigenen Filme ausgiebig. Tarantinofilme sind wilde Zitatenritte. Er überträgt gewissenmaßen das Sampeln, wie man es aus der Popmusik kennt, auf den Film, mixt Genres und macht daraus etwas ganz Neues, Eigenes. Das überrascht meistens, schockiert manchmal und ist oft sehr witzig. Tarantino schafft tatsächlich mit jedem seiner Filme eine eigene Kunstwelt, die innerhalb ihrer meist kuriosen Bezugssysteme bestens funktioniert.

Die Erzählstruktur seiner Filme ist episodisch und oft non-linear. Heißt: Wir sehen etwas, und wie es dazu kam, wird nachgereicht. Oder auch umgekehrt. Das sorgt für Verblüffung (zumal mit historischen Fakten auch mal großzügig umgegangen wird) und hält die Spannung. Bei Tarantino funktionieren selbst Absurditäten.

Etliche Episoden aus Tarantinofilmen sind längst zu Ikonen der Filmkultur geworden. Wie die berühmte Tanzszene aus „Pulp Fiction“. Oder die irre Diskussion unter KuKluxKlan Anhängern über modische Aspekte ihrer weißen Kapuzen in „Django unchained“. Oder die viertelstündige Eingangssequenz von „Inglourious Basterds“, die mehr über die Barbarei der Nazis aussagt als alle deutschen Geschichtsdokus zusammen.

Die Essenz des Tarantinokosmos sind dabei die Drehbücher. Die oft irrwitzigen (irre und witzig) Dialoge sind nicht selten von der Handlung geradezu abgekoppelt, scheinen wegzuführen vom Gang der Dinge. Gerne enden solche Erzählelipsen dann mit einem gewaltsamen Knalleffekt.

Und diese Gewalteruptionen sind heftig und berüchtigt. Manchmal schockierend (dann tun sie richtig weh), dann wieder in ihrer comichaften Überzeichnung grotesk und…ja…witzig. Der immer mal wieder gefallene Vorwurf des Gewaltfetischismus geht allerdings ins Leere. Die oft historisch grundierten Tarantinofilme sind so gewalttätig wie es die Menschheitsgeschichte nun mal ist. In der Darstellung von Gewalt, wann und wie sie zum Einsatz kommt, ist Tarantino dabei wesentlich reflektierter als die meisten Tatorte oder James Bond Filme. Privat engagiert sich der Regisseur übrigens in Sachen Polizeigewalt gegen Schwarze.

Dafür gönnt er sich einen ganz anderen Fetisch. Kein Film, in dem nicht ein menschlicher Fuß eine originelle Nebenrolle spielt. Entweder indem er liebkost oder aber malträtiert wird. Meistens letzteres.

Abgerundet wird die Coolness der Tarantino Filme durch den perfekten Einsatz von Musik. Selten kommt für eigens den Film komponierte Musik zum Einsatz, in der Regel sind es perfekt ausgesuchte Popsongs, die eine Szene noch mal auf ein höheres Level hieven. Erstaunlich hierbei, wie oft die Lieder für sich eher belanglos sind, in der Montage mit Bild und Geschichte jedoch plötzlich Sinn und Aussagekraft gewinnen.

Quentin Tarantinos neuester Film „Once upon a Time in Hollywood“ jongliert nicht nur mit Zitaten der Filmgeschichte, er spielt mitten in ihr. In Amerikas Filmmetropole, wo Ende der 60er Jahre die seligen Hippiejahre durch die Mansonmorde ihre Unschuld verloren. Ab dem 26. September bei uns im Kreml.

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Kino im Kreml-Kulturhaus

Prämiertes Programmkino
Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:
Bundeskinopreis 2018
Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2018

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 12000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2018
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2018

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.