Hier kannst Du Kinokarten dirket online kaufen.

Informationen und Handling findest du jeweils unter der Filmbeschreibung.


 

Lädt Veranstaltungen

Veranstaltungen Such- und Ansichtennavigation

Veranstaltung Ansichtennavigation

Anstehende Veranstaltungen › Kino

Veranstaltungen Listen Navigation

September 2022

QUEERER SOMMER im Rhein-Lahn-Kreis (14.5.-27.10.)

  QUEERER SOMMER im Rhein-Lahn-Kreis   #AUFTAKT  14.5.22. CSD LIMBURG   Instagram: CSD_Limburg   #FILM_SPECIAL 19.5.22 Leben…

Sa, 17. September 2022 - Fr, 27. Oktober 2023

Wie im echten Leben (22.9. – 13.10.)

Frankreich 2021 / Regie: Emmanuel Carrère / Darst.: Juliette Binoche, Hélène Lambert, Léa Carne /…

Do, 22. September - Do, 13. Oktober

Guglhupfgeschwader (29.9. – 12.10.)

Deutschland 2022 / Buch und Regie: Ed Herzog / Darst.: Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa…

Do, 29. September - Mi, 12. Oktober

Oktober 2022

Erlebnis-Tag im Kreml

Mit Flohmarkt, Livemusik, FilmSpecial, Familien-/ Kinderfilm, Programmkino, Ausstellung, Kulinarischem uvm Auch in diesem Jahr wird…

Mo, 3. Oktober

Film Special Migration zur Matinéezeit: Die andere Seite der Hoffnung.

Mit anschl. Filmgespräch Der Film ‘Die andere Seite der Hoffnung‘ des finnischen Regie-Altmeisters Aki Kaurismäki…

Mo, 3. Oktober, 12.00 Uhr

Kinderkino: Willi und die Wunderkröte (1.10.+3.10.)

Deutschland 2021 / Regie: Markus Dietrich / Darst: Willi Weitzel, Ellis Drews Miriam Stein, Suzanne…

Mo, 3. Oktober, 15.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 15:30 Uhr am Mo, 3. Oktober 2022

Unsere Oktober-Kurzfilme im Vorprogramm

Kurzfilme im Kino-Vorprogramm - jede Woche neu! 6.10. - 12.10. DELAY - Grossbritannien - 7…

Do, 6. Oktober
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 6:00am Uhr am Montag und Donnerstag stattfindet und bis Mi, 2. November 2022 wiederholt wird.

Meine Stunden mit Leo (6.10. – 19.10.)

Großbritannien 2022 / Regie:Sophie Hyde / Darst.: Emma Thompson, Daryl McCormack, Isabella Laughland / 97…

Do, 6. Oktober - Mi, 19. Oktober

Filmkunst im Kreml: AEIOU – Das schnelle Alphabet der Liebe (6.10.)

Deutschland 2022 / Regie: Nicolette Krebitz / Darst.: Sophie Rois, Milan Herms, Udo Kier /…

Do, 6. Oktober

Generationentreff – Kino zum Feierabend im Oktober

Zur Einstimmung auf das Wochenende werden beim ‚Generationentreff – Kino zum Feierabend’ besondere, ausgewählte Filme…

Fr, 7. Oktober, 18.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 18:30 Uhr am Freitag stattfindet und bis Fr, 28. Oktober 2022 wiederholt wird.

+ Veranstaltungen exportieren

Kino-Programm im Aug/Sep

Kino-Programm im Oktober

Kino Kolumne Aug/Sep

Die Kunst beschäftigt sich bekanntlich mit Gott und der Welt, den Dingen dazwischen und gerne auch mit sich selbst. Der Film macht da keine Ausnahme. Kaum zu übersehen ist die Anzahl der Filme, die das Filmemachen selbst zum Thema haben. Sie erzählen von den Akteuren vor und hinter der Kamera, von den Streitereien zwischen Kreativen und Produzenten, von den Eitelkeiten der Stars und Studiobosse, von Schaffenskrisen und Größenwahn, vom Scheitern im kleinen und im ganz großen Stil.
Aber nicht nur die Schattenseiten der eigenen Passion werden von selbstreflexiven Filmen beleuchtet. Euphorische Liebeserklärungen an das Kino und bewegte Bilder ziehen sich ebenso durch die Filmgeschichte. Eingang gefunden hat das Thema in nahezu alle Genres: Dramen, Komödien, Thriller, Horror. Kaum ein großer Regisseur, der sich im Laufe seiner Karriere nicht auch einmal mit den Begleitumständen einer Filmproduktion beschäftigt hat.
Ausgerechnet das Komödiengenie Billy Wilder schuf 1950 mit „Sunset Boulevard“ eine denkbar bittere Abrechnung mit der vermeintlichen Traumfabrik Hollywood. Die Handlung des Films hielt er übrigens vor seinen Auftraggebern lange geheim, da er deren Veto befürchtete. Durchaus milder und eher melancholisch gestaltete gut zehn Jahre später Federico Fellini seinen Film über Filme. „Achteinhalb“ erhielt 1964 zwei Oscars. Um die selbe Zeit erschien Jean-Luc Godards „Die Verachtung“. Der Produzent und der Autor eines Films treffen sich in einer Villa, um künstlerische Differenzen auszuräumen. Leider bringt der Autor seine Frau mit, und der kreative Flow gerät in den Hintergrund.
Um Eifersüchteleien und künstlerische Differenzen auf einem Filmset geht es auch in Francois Truffauts „Die amerikanische Nacht“. Der Filmtitel bezieht sich auf simulierte Nachtaufnahmern, bei denen bei Tageslicht ein Blaufilter vor das Objektiv gesetzt und die Kamera einige Blendenstufen unterbelichtet wird. In „Der Stand der Dinge“ erzählt Anfang der 80er Jahre Wim Wenders von einem Filmdreh, der wegen ausbleibender Gelder ins Stocken gerät. Der Regisseur Friedrich Munro (!) macht sich auf den Weg nach Los Angeles.
Eine der schönsten Huldigungen ans Kino ist sicherlich „Cinema Paradiso“ von 1988. Anlässlich einer Beerdigung erinnert sich ein Regisseur an seine Kindheit in Sizilien, an seine Abende im Dorfkino und die Freundschaft mit dem Filmvorführer. Robert Altmann stellt in seiner ätzenden Film im Film Satire „The Player“ mal einen Produzenten ins Zentrum des Geschehens. Als Herrscher über die Annahme von Drehbücher hat er mehr Feinde als Freunde. Als ihm ein Autor aber allzu aufdringlich kommt, ertränkt er ihn aus Versehen.
Eine wunderbare Hommage an die Ära des Stummfilms ist „The Artist“. Der Film verhandelt fast ohne Worte die Schwierigkeiten von Schauspielern beim Übergang vom Stumm- zum Tonfilm. Dafür gab’s 2012 fünf Oscars. Der Beitrag der Coen Brüder hieß 2016 „Hail, Caesar!“ Die schrille Komödie spielt in den 50er Jahren und setzt sich mit dem aufkommenden Fernsehen als Konkurrenzmedium auseinander. Und vor drei Jahren hat Quentin Tarantino in „Once upon a time in Hollywood“ zuletzt die Glanz- und Schattenseiten der Hochzeit Hollywoods in den ausgehenden 60er Jahren gefeiert.
Der jüngste Beitrag zum ergiebigen Thema hat den programmatischen Titel „Der beste Film aller Zeiten“. Den gibt ein eitler Pharmamilliardär in Auftrag, da es ihm nicht genügt, dass eine Brücke nach ihm benannt wird. Das Projekt läuft von Anfang an aus dem Ruder, da hier eine völlig überkandidelte Regisseurin auf zwei Schauspielstars trifft, die sich hassen wie die Pest. Schon die Vorbereitungen und Proben zum Film entfachen einen ins Groteske eskalierenden Kleinkrieg. Die schrille Gag Revue ist ab dem 15. Sep-tember bei uns im Kreml zu sehen.

Thomas Lawetzky

Kino Kolumne Oktober

Vor einigen Wochen ist, ohne dass die Feuilletons größer davon Notiz genommen hätten, Monty Norman gestorben. Monty wer? Nun, kein Geringerer als der Erfinder/Komponist des berühmtesten Filmmusikstücks alle Zeiten. 1962 erklang erstmals im Vorspann des Films „James Bond jagt Dr. No“ die mittlerweile ikonische Melodie zu einem 007-Film. Das erfolgreichste Franchise der Filmgeschichte hat bis heute Bestand und mit ihm das Titelstück. Grund genug für ein paar Gedanken zur Filmmusik, die mehr ist als ein Tonfüller in Dialogpausen.
Bei der musikalischen Untermalung eines Films, dem Soundtrack, wird zwischen zwei Arten unterschieden. Zum einen gibt es die speziell für einen Film komponierte Musik, den Score. Zum zweiten können bereits vorhandene Musiken oder Songs klassischer oder populärer Art Filmszenen unterlegt werden. Berühmte Regisseure wie Martin Scorsese oder Quentin Tarantino arbeiten am liebsten mit populären Songs, um die historische Zeitgeist-stimmung ihrer Filme zu unterstützen.
Beim Score verhält es sich durchaus differenzierter. Speziell für einen Film komponierte Musik bedient sich häufig eines musikalischen Leitmotivs. Hierbei wird ein Musikstück in verschiedenen Abwandlungen und Variationen mehrfach im Film eingesetzt. Das musikalische Thema begleitet verschiedene Stationen der Heldenreise, weist auf sich andeutende Gefahren hin oder unterstützt wiederkehrende Handlungselemente wie Flucht, Liebes-szene etc. Dem Zuschauer vermittelt der jeweilige Musikeinsatz z.B. Vorahnung, Wiedererkennung oder auch Rückverweis.
Filmkompositionen werden in aller Regel unterstützend geschrieben und eingesetzt. Das heißt, der Score hat die Aufgabe, das optische Leinwandgeschehen synchron oder auch verstärkend nachzuvollziehen. Bild und Musik erzeugen eine ineinandergreifende, expressive Stimmung.
Mit Filmmusik kann natürlich auch der exakt gegenteilige Effekt erzielt werden. Wenn ein Score kontrapunktierend eingesetzt wird, widerspricht die Musik dem Charakter der Bilder, der Handlung, kehrt deren Stimmung ins Gegenteil. Es entsteht ein gewollter, ironisierender Verfremdungseffekt. Stellen wir uns nur eine wilde Schießerei, vielleicht in Zeitlupe stilisiert, mit einem Walzer unterlegt vor. Die großen klassischen Filmkomponisten von John Williams und James Horner bis zu Jerry Goldsmith und Enno Morricone haben meist mit einem voluminösen orchestralen Klangkörper gearbeitet. Mit dem Deutschen Hans Zimmer haben vor über 20 Jahren, eher moderat, neue Töne zum Beispiel mit ethnischen Instrumenten in Hollywood Einzug gehalten.
In den letzten 20 Jahren hat sich das Verständnis von Filmscores, deren Sound, radikal verändert. Trendsetter dürfte hier David Fincher gewesen sein, der seit „The social Network“ seine Film-musiken bei Trent Reznor in Auftrag gibt. Der Mastermind der Industrial Metal Band „Nine Inch Nails“ verbindet in seinen Scores unterschiedlichste (Alltags-)Geräusche mit flächigen elektronischen Sounds und oft eigenwilliger Rhythmik. Es sind Klangcollagen, die als Avantgarde Musik auch bestens ohne die Filmbilder funktionieren.
Kleiner Ausflug in die Exotik: Das 1995 von den Dänen Lars von Trier und Thomas Vinterberg ins Leben gerufene Manifest Dogma 95 verordnete den sich anschließenden Filmemachern weitgehende Askese bei der Filmherstellung. Neben dem Verbot von Kamerastativen und künstlichen Lichtquellen war auch Musik untersagt, es sei denn die Musikquelle war im Bild sichtbar, wie z.B. ein Radio, oder ein Darsteller spielt ein Instrument.
Seit ein paar Jahren tauchen bei den Oscarnominierungen für Filmmusik neue Namen auf. Sie sind vom Genre her der Neo-Klassik zuzurechnen. Ihre Musik verbindet Elemente der Minimal Music mit Ambient und Post-Rock. Viele von ihnen sind Skandinavier wie die Namen andeuten: Johannes Jóhannsson („Arrival“), Òlafur Arnalds („Nomadland“), Ludwig Göransson („Tenet“), Johan Söderqvist (Tandöd“). Und auch ein Deutscher spielt in der ersten Liga mit, Max Richter („Ad Astra“). Von Richter stammt auch eine der schönsten Filmmusiken der letzten Jahre. Sein Klaviermotiv zu der genialen Serie „The Leftovers“ ist an Schönheit und Entrücktheit durchaus mit Beethovens „Für Elise“ zu vergleichen.

Thomas Lawetzky

Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino im Kreml-Kulturhaus

Prämiertes Programmkino
Das KREML Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:
Bundeskinopreis 2020
Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2020

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 8000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2019
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2019

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.