Unser aktuelles Kinoprogramm

 

Liebe Kinobesucher,

wir freuen uns, dass wir unser Kino  mit Auflagen wieder offen ist.
Vorerst müsst ihr leider auf ein paar Annehmlichkeiten verzichten.
Auch für uns ist dies eine neue Situation, auf die wir uns erst einstellen müssen.

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Anstehende Veranstaltungen › Kino

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September 2020

Das Beste kommt noch

Frankreich-Belgien 2019 / Buch und Regie: Matthieu Delaporte + Alexandre de la Patellière / Darst.:…

Mi, 30. September, 20.45 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Sa, 19. September 2020

Eine Veranstaltung um 17:15 Uhr am Do, 20. August 2020

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Mi, 23. September 2020

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Fr, 25. September 2020

Eine Veranstaltung um 21:00 Uhr am Sa, 26. September 2020

Eine Veranstaltung um 12:30 Uhr am So, 27. September 2020

Eine Veranstaltung um 19:30 Uhr am So, 27. September 2020

Eine Veranstaltung um 20:45 Uhr am Mi, 30. September 2020

Eine Veranstaltung um 17:00 Uhr am Sa, 3. Oktober 2020

Oktober 2020

Filmkunst im Kreml: Für Sama

Dokumentarfilm / Deutschland 2019 / Regie: Waad Al-Kateab und Edward Watts / 104 Min. /…

Do, 1. Oktober, 18.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 18:30 Uhr am Do, 1. Oktober 2020

Kurzfilmstart: Unsere Oktober-Kurzfilme im Vorprogramm

Kurzfilme im Kino-Vorprogramm - jede Woche neu! 1.10. - 7.10. GLÜCK IM KEKS - Deutschland…

Do, 1. Oktober, 18.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 6:30pm Uhr am Donnerstag stattfindet und bis Mi, 4. November 2020 wiederholt wird.

Filmstart: Master Cheng in Pohjanjoki

Finnland 2020 / Regie: Mika Kaurismäki / Darst.: Anna-Maija Tuokko, Pak Hon Chu, Lucas Hsuan…

Do, 1. Oktober, 20.45 Uhr

Über die Unendlichkeit

Schweden-Deutschland 2019 / Buch und Regie: Roy Anderson / Darst.: Martin Serner, Jessica Louthander, Tatiana…

Fr, 2. Oktober, 17.00 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 19:00 Uhr am Sa, 26. September 2020

Eine Veranstaltung um 17:30 Uhr am So, 27. September 2020

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am So, 30. August 2020

Eine Veranstaltung um 17:00 Uhr am Fr, 2. Oktober 2020

Eine Veranstaltung um 19:30 Uhr am So, 4. Oktober 2020

Eine Veranstaltung um 5:00pm Uhr am Mi, 7. Oktober 2020

FilmSpecial/Dokufilm des Monats: ERDE – Globale ökologische Ressource

FilmSpecial/ Dokufilm des Monats: Globale ökologische Ressource Erde. Mit Einführung und anschl. Filmgespräch Das FilmSpecial…

Fr, 2. Oktober, 18.30 Uhr

Master Cheng in Pohjanjoki

Finnland 2020 / Regie: Mika Kaurismäki / Darst.: Anna-Maija Tuokko, Pak Hon Chu, Lucas Hsuan…

Fr, 2. Oktober, 21.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 19:30 Uhr am Sa, 3. Oktober 2020

Eine Veranstaltung um 17:00 Uhr am So, 4. Oktober 2020

Eine Veranstaltung um 18:30 Uhr am Mi, 7. Oktober 2020

Eine Veranstaltung um 9:30pm Uhr am Sa, 10. Oktober 2020

Eine Veranstaltung um 12:30 Uhr am So, 11. Oktober 2020

Eine Veranstaltung um 20:00 Uhr am Mo, 12. Oktober 2020

Eine Veranstaltung um 21:00 Uhr am Mi, 14. Oktober 2020

Erlebnis-Tag im Kreml mit Flohmarkt, Livemusik, Zeitkapselevent, Familienkino, Kulinarischem ivm

Erlebnis-Tag im Kreml mit Flohmarkt, Livemusik, Zeitkapselevent, Familienkino, Kulinarischem, … Auch in diesem außergewöhnlichen Jahr…

Sa, 3. Oktober, 10.00 Uhr - 21.15 Uhr

Kinderkino: Warum ich hier bin

Kinder/Jugendfilm des Monats! Dokumentarfilm / Deutschland 2018 / Regie: Mieko Azuma und Susanne Mi-Son Quester…

Sa, 3. Oktober, 15.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 15:30 Uhr am So, 4. Oktober 2020

Das Beste kommt noch

Frankreich-Belgien 2019 / Buch und Regie: Matthieu Delaporte + Alexandre de la Patellière / Darst.:…

Sa, 3. Oktober, 17.00 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Sa, 19. September 2020

Eine Veranstaltung um 17:15 Uhr am Do, 20. August 2020

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Mi, 23. September 2020

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Fr, 25. September 2020

Eine Veranstaltung um 21:00 Uhr am Sa, 26. September 2020

Eine Veranstaltung um 12:30 Uhr am So, 27. September 2020

Eine Veranstaltung um 19:30 Uhr am So, 27. September 2020

Eine Veranstaltung um 20:45 Uhr am Mi, 30. September 2020

Eine Veranstaltung um 17:00 Uhr am Sa, 3. Oktober 2020

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Kino-Programm Aug/Sept

Kino-Programm Oktober


Schutz und Hygienekonzept
für Besucher des Kreml-Programmkino

Aufenthalt
Der Aufenthalt im Kino ist nur alleine, mit einer weiteren Person oder gemeinsam mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet.
Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Maskenpflicht
Im gesamten Gebäude und somit auch beim Ein- und Auslass in den Kinosaal und bei Toilettenbesuchen (nur die Außentoiletten sind geöffnet) während der Vorstellungen besteht Maskenpflicht. Auf den Sitzplätzen im Kino gilt keine Maskenpflicht, es muss aber sichergestellt werden, dass der Mindestabstand eingehalten wird.

Sitzplatzreservierung und Abstandsregelungen im Saal
Aktuell sind bei günstiger Gruppenkonstellation maximal 24 Besucher pro Vorstellung möglich, durchschnittlich dürften ca 18-20 Besucher unter Einhaltung des Mindestabstands Platz finden.
Reservierungen können telefonisch unter 06430-929724 (Kreml-Büro) oder per Mail unter
info@kreml-kulturhaus.de vorgenommen werden.
Eine Online-Reservierung ist in Planung.
Zur Optimierung des Sitzplatzangebots bitte zuerst die Sitzplätze an den Außenseiten einnehmen (siehe hierzu auch die Hinweisskizze ‚Kino-Mikado‘). Erfolgt eine Sitzplatzzuweisung durch unsere Mitarbeiter im Kreml-Programmkino, ist diesen Folge zu leisten. Im Saal müssen in einer Sitzreihe um eine ‚Besuchereinheit/Besuchergruppe‘ 3 Sitzplätze freigehalten werden, um den notwendigen
Mindestabstand zu wahren.
Der Auslass erfolgt in der Regel über den Notausgang in das Kreml-Café und von dort auf
direktem Weg in den Außenbereich.
Bitte den Hinweisschildern ‚Ausgang‘ folgen. In Ausnahmesituationen bitte den Anweisungen der Kreml-Mitarbeiter Folge leisten. Bitte haltet generell den Mindestabstand von 1,5 Metern zur anderen Person ein.

Nachverfolgung
Zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen muss eine Gästeliste erstellt werden. Diese beinhaltet die Angabe von: Name, Anschrift und Telefonnummer jedes Kinobesuchers. Das Formular erhaltet ihr HIER als Download und kann
gerne bereits ausgefüllt mitgebracht werden. Das Formular liegt aber auch vor Ort bereit und kann im Kreml-Café oder vor dem Kino ausgefüllt werden. Ohne diese Angaben können wir keinen Zutritt zur Vorstellung gewähren.

Hygiene
Für Hygiene sorgen wir durch ausreichend Flüssigseife und Papierhandtücher in den Toilettenräumen. Handdesinfektionsspender befinden sich im kompletten Haus. Im Kinosaal findet während der Vorstellung ein regelmäßiger Luftaustausch statt (automatische Zu- und Abluft). Bei mehr als einer Vorstellung am Tag wird der Kinosaal zwischen den Filmen zusätzlich durch unsere Mitarbeiter bei geöffneten Fenstern und Türen gut durchlüftet – hierfür haben wir ergänzend weitere 15 Minuten zwischen den Filmen eingeplant.

Eine bargeldlose Zahlungsmöglichkeit ist in Planung.

Wir wünschen gute Unterhaltung.
Euer Kreml-Team

Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino News

von Thomas Lawetzky

August/September

Christian Petzold ist vermutlich Deutschlands klügster und zugleich fleißigster Autorenfilmer. Ca. alle zwei Jahre erscheint ein neuer Film von ihm, der sofort zu den Highlights des jeweiligen Jahrgangs zählt. Petzold bringt das seltene Kunststück fertig, Intellektualität und Sinnlichkeit zusammenzubringen. Seine Themen findet er meist in der jüngeren deutschen Geschichte. Wie bei kaum einem anderen Filmemacher spiegeln Petzolds Filme, vom Tonfall her dem poetischen Realismus verpflichtet, die Befindlichkeiten des Landes. Im Zentrum der Geschichten stehen oft Frauen. Ohne mit dem eindimensionalen Etikett „stark“ versehen zu sein, sind es Frauen, die sich – bewusst oder unbewusst – gegen die Widrigkeiten des Daseins zur Wehr setzen, sich einer Opferrolle verweigern. Und meist sind es Frauen, die unterwegs sind. Die eigentliche Filmgeschichte setzt dann an einem Wendepunkt des Lebens der Protagonistin ein. Für sie taucht plötzlich etwas Neues auf. Sie muss etwas wagen. Freiheit ist möglich, aber auch Verlust und Scheitern. Petzolds Filme/Drehbücher sind klassische Held(inn)enreisen.
Eine (vereinfachende) amerikanische Theorie unterscheidet zwei Sorten von Filmen. Die einen sind „plot-driven“ die anderen „character-driven“. Petzolds Filme zählen zu letzteren. Heißt: Sie leben von den Schauspielern. Ruft man sich einige der berühmtesten Filme Petzolds aus den letzten Jahren in Erinnerung („Jericho“, „Barbara“, “Phoenix“), tauchen vor dem inneren Auge tatsächlich als erstes Gesichter von Schauspielerinnen auf. Meist das von Nina Hoss, mit der Petzold sechs Filme drehte.
Das Flüchtlingsdrama „Transit“ von 2018 lebte dann von zwei neuen Gesichtern, denen von Paula Beer und Franz Rogowski. Und mit diesen beiden Ausnahmetalenten des deutschen Films hat Petzold auch seinen neuen Film „Undine“ gedreht.
Paula Beers intensive Präsenz war kürzlich in der storymäßig arg zerfasernden Serie „Bad Banks“ zu bewundern. Dass man der konfusen Geschichte dennoch bis zum Ende folgen mochte, lag alleine an Paula Beer. Wenn sie sich in emotionale Grenzbereiche begibt, vibriert die Leinwand (oder naja der Fernseher). Bei vielen ihrer (deutschen) Kollegen wird’s dann schnell unstimmig, ja albern. Sie übertreiben es, geraten in die Falle des overacting, man sieht sie spielen. Als Zuschauer empfindet man so was als Hampelei, wird aus der Geschichte geworfen. Bei Paula Beer aber funktionieren noch die extremsten Gefühlsausbrüche. Wenn sie in wilder Verzweiflung rumschreit, erzeugt das Gänsehaut. Wir können die Ausweglosigkeit schmerzlich genau nachempfinden. Schauspielkunst auf höchstem Niveau. Auf der Berlinale wurde sie gerade mit dem Silbernen Bären für „Undine“ ausgezeichnet.
Während nun bei Paula Beers Spiel die Gefühle nach außen drängen, ist es bei Franz Rogowski genau andersherum. Die Kraft seines Ausdrucks kommt aus Ruhe und Stille, von innen. Um seine Charaktere zu „erklären“, braucht er selten viele Worte. Es genügen Körpersprache und Blicke. Er ist der Typ des stillen Beobachters mit gleichsam sensiblem und sehnsüchtigem Augenaufschlag. Bestes Beispiel: Rogowskis Rolle des Gabelstaplerfahrers in „In den Gängen“. (Nebenbei: Einer der besten und meist unterschätztesten Filme der letzten Jahre). Selten, dass ein Schauspieler einen Film so dominiert und prägt, wie es Rogowski in dem anrührenden Arbeiterfilm tut. Vergleichbar durchaus mit Ryan Gosling in „Drive“. Der Vergleich mag gewagt sein, aber Franz Rogowski und Ryan Gosling sind ähnliche Männertypen: etwas verhuscht, zurückhaltend, schüchtern, empathisch. Nicht allzu verbreitet und deshalb umso erfreulicher.
In „Undine“ nun (voraussichtlich im Sommer im Kreml) gönnt Petzold seinen Hauptdarstellern Franz Rogowski und Paula Beer die Liebesgeschichte, die ihnen in „Transit“ noch verwehrt wurde. Sie ist einerseits ganz real im heutigen Berlin verortet, transzendiert jedoch auf einer zweiten Erzählebene in die sehnsüchtige Mythenwelt der Märchen. Einer der schönsten Liebesfilme der letzten Jahre und ein Fest für die ganz große Schauspielkunst.

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Oktober

Wenn im Zusammenhang mit einer Großproduktion aus Hollywood, einem sogenannten Blockbuster, die Adjektive raffiniert, klug, intellektuell oder visionär fallen, kann man davon ausgehen, dass von einem Christopher Nolan Film die Rede ist.
Seit 20 Jahren dreht der fünfzigjährige Brite extrem aufwändige Filme, die nicht nur prächtig unterhalten, sondern stets auch die Aufmerksamkeit und Konzentration des Publikums fordern. Nolans Filme sind in mehrfacher Hinsicht vielschichtig, und der volle Genuss entfaltet sich erst beim Mitdenken.
Zum Beispiel „Dunkirk“. Oberflächlich betrachtet ein bewegender und spannender Kriegsfilm. Tatsächlich aber auch ein für Nolan typisches Spiel mit der Zeit. Erzählt werden drei Geschichten, die eine Stunde, einen Tag und eine Woche dauern. Und wie die ineinander verschachtelt sind, das ist Erzählkunst auf allerhöchstem Niveau.
Oder „Inception“. Nicht nur ein Film übers Träumen, sondern über einander überlagernde, ineinander verschränkte Träume. Oder über die Frage, was passiert, wenn bei einem Traum im Traum im Traum der mittlere zusammenbricht. Fällt der dritte mit. Und was ist mit dem Ersten, dem Einstiegstraum?
Dem raffinierten Spiel mit der Zeit gilt Christopher Nolans Interesse seit seinem ersten Erfolg „Memento“. Hier sucht ein Mann den Mörder seiner Frau. Ein Krimi also? Ja, aber auch viel mehr. Die Geschichte wird nämlich rückwärts erzählt. Natürlich nicht auf einem kontinuierlichen Zeitstrang, sondern in fünf bis zehnminütigen Erzähleinheiten, einem Erzähllabyrinth.
Und das ist das erstaunliche bei diesen und anderen Nolanfilmen: Sie funktionieren auch, wenn man sich beim Anschauen mit ihrer Oberfläche, dem rein Visuellen begnügt. Wobei einem da natürlich mindestens die Hälfte des Vergnügens, die intellektuelle Durchdringung des Plots, entgeht.
Dass dem so ist, liegt daran, dass Christopher Nolan Filme dreht, die dem jeweiligen Genre verpflichtet sind, die die Spielregeln achten, sie jedoch um einige Umdrehungen weiterdenken. So funktioniert das Meisterwerk „The Dark Knight“ durchaus als Batmanfilm. Was Nolan dann aber mit dem Superheldenfilm macht, ist die ganz große Filmoper. Er benutzt den Batman Kosmos um die vielschichtigen Machenschaften in einem urbanen Moloch virtuos zu entfalten. Ein hochpolitischer Film und ein grandioser Actionspaß gleichermaßen.
Als besessener Cinéast ist Nolan natürlich Traditionalist und als solcher, ähnlich wie der befreundete Quentin Tarantino, handwerklichen Filmwerten verpflichtet. Dazu zählt, dass nur auf klassischem 35mm Material gedreht wird, Computertricks weitgehend verboten sind und der Musik ein hoher Stellenwert eingeräumt wird.
Nolan schreibt nicht nur die Drehbücher zu seinen Filmen selbst, zum Teil zusammen mit seinem Bruder, er produziert die sündhaft teuren Werke auch.
Was Nolanfilmen gelegentlich vorgeworfen wird ist, dass sie emotional eher unterkomplex seien. Kann man machen, ist aber in etwa so sinnvoll, als würde man einem Liebesfilm ankreiden, er habe zu wenig Schießereien und Verfolgungsjagden.
Auch in seinem neuen Film „Tenet“ dreht der Regisseur wieder mächtig am Zeitschräubchen. Und zwar zwei Richtungen, also in die Zukunft und aus der Zukunft kommend. Im Gewand eines wahrlich explosiven Agententhrillers ist „Tenet“ im Kern ein Experimentalfilm. Und gerade als solcher bietet er Bilder, wie man sie so noch nie im Kino gesehen hat. Auf der einen Seite also ein rauschhafter Actionfilm, auf der anderen ein intellektuelles Puzzle, das die Gehirnwindungen ganz schön verdrehen kann. In jedem Fall ein Meisterwerk, das alles hat, was man von einem tollen Kinoabend so erwartet

Kreml Programmkino – Thomas Lawetzky

Kino im Kreml-Kulturhaus

Prämiertes Programmkino
Das KREML Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:
Bundeskinopreis 2019
Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2019

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 8000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2019
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2019

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.