Hier kannst Du Kinokarten dirket online kaufen.

Informationen und Handling findest du jeweils unter der Filmbeschreibung.


 

Verschenke einen Kreml-Kinogutschein.

Einfach auf den Button klicken.


 

Lädt Veranstaltungen

Veranstaltungen Such- und Ansichtennavigation

Veranstaltung Ansichtennavigation

Anstehende Veranstaltungen › Kino

Veranstaltungen Listen Navigation

November 2022

ENTFÄLLT: Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar – Ausgewählte Spiele auf der Kinoleinwand

Wir haben uns entschieden, die Live-Übertragung der Fußball-WM in Katar wieder aus dem Programm zu…

So, 20. November, 18.30 Uhr - So, 18. Dezember, 18.30 Uhr

Weinprobe für Anfänger (26.11. – 7.12.)

Frankreich 2022 / Regie: Ivan Calbérac / Darst.: Isabelle Carré, Bernard Campan, Eric Viellard /…

Sa, 26. November - Mi, 7. Dezember

Dezember 2022

Wir sind dann wohl die Angehörigen (1.12. -14.12.)

Deutschland 2022 / Regie: Hans-Christian Schmid / Darst.: Claude Albert Heinrich, Adina Vetter, Justus von…

Do, 1. Dezember - Mi, 14. Dezember

Kinderkino: Tad Stones und die Suche nach der Smaragdtafel (3.12.)

Animationsfilm / Spanien 2022 / Regie: Enrique Gato / 90 Min / FSK ab 6…

Sa, 3. Dezember, 17.00 Uhr

Unsere Dezember-Kurzfilme im Vorprogramm

Kurzfilme im Kino-Vorprogramm - jede Woche neu! 1.12. - 7.12. FISHING NO.1 - Litauen 2018…

Do, 8. Dezember
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 6:00am Uhr am Donnerstag stattfindet und bis Mi, 4. Januar 2023 wiederholt wird.

Meinen Hass bekommt ihr nicht (8.12. – 18.12.)

Deutschland-Frankreich 2022 / Buch und Regie: Kilian Friedhof / Darst.: Pierre Deladonchamps, Camélia Jordana, Zoé…

Do, 8. Dezember - So, 18. Dezember

Filmspecial Kunst ‘Feuer und Wasser’: Porträt einer jungen Frau in Flammen

Im Jahr 1770 erhält die Malerin Marianne den Auftrag, auf einer einsamen Insel in der…

Do, 8. Dezember, 18.30 Uhr

Generationentreff – Kino zum Feierabend im Dezember

Zur Einstimmung auf das Wochenende werden beim ‘Generatio-nentreff – Kino zum Feierabend’ besondere, ausgewählte Filme…

Fr, 9. Dezember, 16.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 16:30 Uhr am Freitag stattfindet und bis Fr, 30. Dezember 2022 wiederholt wird.

Kinderkino: Benjamin Blümchen – seine schönsten Abenteuer (10.12. + 11.12.)

Animationsfilm / Deutschland 1997 / Regie: Gerhard Hahn / 73 Min. / FSK 0 „Auch…

Sa, 10. Dezember, 17.00 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 15:30 Uhr am So, 11. Dezember 2022

KinoMatinée mit Frühstück und Film: Meine Stunden mit Leo

Frisch verwitwet engagiert die pensionierte Lehrerin Nancy Stokes einen jungen, hübschen Callboy, um endlich all…

So, 11. Dezember, 11.00 Uhr - 15.00 Uhr
+ Veranstaltungen exportieren

Kino-Programm im November

Kino-Programm im Dezember

Kino Kolumne Dezember

Im Dezember laufen bei uns im Kreml die neuen Filme der derzeit weltweit angesagtesten Schauspieler an: „Bones And All“ mit Timothée Chalamet sowie „The Menu“ mit Anya Taylor-Joy. Kuriosität am Rande: Bei beiden Filmen geht es (auf durchaus makabere Art und Weise) ums Essen. Beide Hauptdarsteller sind etwa gleich alt (27), die besten Regisseure der Welt reißen sich um sie, ihnen gehört die Zukunft. Was aber macht sie so besonders? Was haben sie, was andere nicht haben? Was macht überhaupt einen Superstar aus? Und woraus besteht deren magische Aura, die weltweit funktioniert?
Das Zauberwort hier ist Präsenz. Präsenz ist die Grundlage jedweden Schauspiels. Intensive Gegenwärtigkeit wird am ehesten durch Reduktion der eingesetzten Mittel erreicht. Weniger ist mehr gilt hier in besonderem Maße. In der Präsenz des Schauspielers entscheidet sich für die Zuschauer, ob sie einen stimmigen Charakter auf der Leinwand erleben oder eben einen unglaubwürdigen. Ob eine Figur berührt oder kaltlässt.
Und generell gilt: Je mehr einem Schauspieler das Spiel, die Anstrengung dabei, anzusehen ist, desto schwieriger wird es fürs Publikum, zu der Filmfigur eine emotionale Bindung herzustellen, sich von ihr führen zu lassen. Große Schauspielkunst zeigt sich also darin, dass man als Zuschauer vergisst, dass man einem Schauspieler zuschaut, sondern mit der Kunstfigur das Geschehen erlebt und dabei emotional in ihr aufgeht. Das funktioniert nur, wenn die Ausstrahlung des Schauspielers, seine Präsenz, von Leichtigkeit und Klarheit geprägt ist.
Timothée Chalamet und Anya Taylor-Joy beherrschen das perfekt, also instinktiv. Beiden gelang vor wenigen Jahren der internationale Durchbruch mit Rollen, die sie auf unvergessliche Art und Weise ausfüllten. Chalamet mit „Call me by your Name“ und Taylor-Joy mit der Serie „Das Damengambit“. Sie waren die Gesichter der Filme. Das ist es nämlich, was große Schauspieler neben ihrer individuellen Präsenz auch ausmacht: Markante und unverwechselbare Gesichter, eine Physiognomie, die eine gewisse Unergründlichkeit ausstrahlt, manchmal die Aura des Geheimnisvollen.
Die neuen Filme der beiden Shooting Stars weisen einiges an Gemeinsamkeiten auf. Da sind vor allem die ausgesprochen originellen Geschichten mit satirischen bzw. komödiantischen Elementen. Beide Filme arbeiten mit Überraschungen und bösen Schockmomenten, sind dabei aber jederzeit visuell überragend, großes Kino. Und ihre beiden Stars spielen nicht mal unbedingt die Hauptrolle. Timothée Chalamet spielt neben der ebenfalls wunderbaren Taylor Russell, und Anya Taylor-Joy ist eingebettet in ein ganzes Ensemble.
„Bones and All“ spielt in den 80er Jahren im Reagan Amerika. Die junge Maren reist durch die USA, um ihre Mutter zu finden und zu erfahren, woher ihre kannibalistischen Triebe rühren. Unterwegs trifft sie auf Lee, der ähnlich veranlagt ist und verliebt sich in ihn. Regie bei der romantischen Road-Movie Kannibalen Komödie (mit ein paar drastischen Szenen) führt Luca Guadagnino, der mit Chalamet bereits „Call me by your Name“ gedreht hat. Es ist der erste amerikanische Film des Italieners.
In „The Menu“ lädt ein elitärer Sternekoch eine illustre Gesellschaft von Milliardären in seinen Gourmettempel auf einer kleinen Insel. Die einzige positive Erscheinung inmitten einer Horde aufgeblasener Arschlöcher ist die von Anya Taylor-Joy gespielte Margot, die es eher zufällig auf das Eiland verschlagen hat. Als es schließlich ans titelgebende Menu geht, zeigt sich, dass mit jedem von einem ganzen Heer von Küchenmitarbeitern zubereiteten Gang eine böse Überraschung einhergeht. Und nichts ist so, wie es zunächst schien.
Fazit: Nach einem bisher eher durchwachsenen Kinojahrgang 22 kommen zum Finale noch einmal zwei echte Film Highlights mit zwei faszinierenden Weltstars zu uns in den Kreml..

Thomas Lawetzky

Kino Kolumne Oktober

Vor einigen Wochen ist, ohne dass die Feuilletons größer davon Notiz genommen hätten, Monty Norman gestorben. Monty wer? Nun, kein Geringerer als der Erfinder/Komponist des berühmtesten Filmmusikstücks alle Zeiten. 1962 erklang erstmals im Vorspann des Films „James Bond jagt Dr. No“ die mittlerweile ikonische Melodie zu einem 007-Film. Das erfolgreichste Franchise der Filmgeschichte hat bis heute Bestand und mit ihm das Titelstück. Grund genug für ein paar Gedanken zur Filmmusik, die mehr ist als ein Tonfüller in Dialogpausen.
Bei der musikalischen Untermalung eines Films, dem Soundtrack, wird zwischen zwei Arten unterschieden. Zum einen gibt es die speziell für einen Film komponierte Musik, den Score. Zum zweiten können bereits vorhandene Musiken oder Songs klassischer oder populärer Art Filmszenen unterlegt werden. Berühmte Regisseure wie Martin Scorsese oder Quentin Tarantino arbeiten am liebsten mit populären Songs, um die historische Zeitgeist-stimmung ihrer Filme zu unterstützen.
Beim Score verhält es sich durchaus differenzierter. Speziell für einen Film komponierte Musik bedient sich häufig eines musikalischen Leitmotivs. Hierbei wird ein Musikstück in verschiedenen Abwandlungen und Variationen mehrfach im Film eingesetzt. Das musikalische Thema begleitet verschiedene Stationen der Heldenreise, weist auf sich andeutende Gefahren hin oder unterstützt wiederkehrende Handlungselemente wie Flucht, Liebes-szene etc. Dem Zuschauer vermittelt der jeweilige Musikeinsatz z.B. Vorahnung, Wiedererkennung oder auch Rückverweis.
Filmkompositionen werden in aller Regel unterstützend geschrieben und eingesetzt. Das heißt, der Score hat die Aufgabe, das optische Leinwandgeschehen synchron oder auch verstärkend nachzuvollziehen. Bild und Musik erzeugen eine ineinandergreifende, expressive Stimmung.
Mit Filmmusik kann natürlich auch der exakt gegenteilige Effekt erzielt werden. Wenn ein Score kontrapunktierend eingesetzt wird, widerspricht die Musik dem Charakter der Bilder, der Handlung, kehrt deren Stimmung ins Gegenteil. Es entsteht ein gewollter, ironisierender Verfremdungseffekt. Stellen wir uns nur eine wilde Schießerei, vielleicht in Zeitlupe stilisiert, mit einem Walzer unterlegt vor. Die großen klassischen Filmkomponisten von John Williams und James Horner bis zu Jerry Goldsmith und Enno Morricone haben meist mit einem voluminösen orchestralen Klangkörper gearbeitet. Mit dem Deutschen Hans Zimmer haben vor über 20 Jahren, eher moderat, neue Töne zum Beispiel mit ethnischen Instrumenten in Hollywood Einzug gehalten.
In den letzten 20 Jahren hat sich das Verständnis von Filmscores, deren Sound, radikal verändert. Trendsetter dürfte hier David Fincher gewesen sein, der seit „The social Network“ seine Film-musiken bei Trent Reznor in Auftrag gibt. Der Mastermind der Industrial Metal Band „Nine Inch Nails“ verbindet in seinen Scores unterschiedlichste (Alltags-)Geräusche mit flächigen elektronischen Sounds und oft eigenwilliger Rhythmik. Es sind Klangcollagen, die als Avantgarde Musik auch bestens ohne die Filmbilder funktionieren.
Kleiner Ausflug in die Exotik: Das 1995 von den Dänen Lars von Trier und Thomas Vinterberg ins Leben gerufene Manifest Dogma 95 verordnete den sich anschließenden Filmemachern weitgehende Askese bei der Filmherstellung. Neben dem Verbot von Kamerastativen und künstlichen Lichtquellen war auch Musik untersagt, es sei denn die Musikquelle war im Bild sichtbar, wie z.B. ein Radio, oder ein Darsteller spielt ein Instrument.
Seit ein paar Jahren tauchen bei den Oscarnominierungen für Filmmusik neue Namen auf. Sie sind vom Genre her der Neo-Klassik zuzurechnen. Ihre Musik verbindet Elemente der Minimal Music mit Ambient und Post-Rock. Viele von ihnen sind Skandinavier wie die Namen andeuten: Johannes Jóhannsson („Arrival“), Òlafur Arnalds („Nomadland“), Ludwig Göransson („Tenet“), Johan Söderqvist (Tandöd“). Und auch ein Deutscher spielt in der ersten Liga mit, Max Richter („Ad Astra“). Von Richter stammt auch eine der schönsten Filmmusiken der letzten Jahre. Sein Klaviermotiv zu der genialen Serie „The Leftovers“ ist an Schönheit und Entrücktheit durchaus mit Beethovens „Für Elise“ zu vergleichen.

Thomas Lawetzky

Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino im Kreml-Kulturhaus

Prämiertes Programmkino
Das KREML Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:
Bundeskinopreis 2021
Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2022

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 8000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2019
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2019

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.