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Im unserem Kino gilt die 3-G-Regel (Geimpft, Genesen oder Getestet)

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Anstehende Veranstaltungen › Kino

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Oktober 2021

The Green Knight (7.10.-20.10.)

USA 2020 / Buch und Regie: David Lowery / Darst.: Dev Parel, Alicia Vikander, Joel…

Do, 7. Oktober - Mo, 20. Dezember

Promising Young Woman (14.10.-27.10.)

USA-Großbritannien 2020 / Buch und Regie: Emerald Fennell / Darst.: Carey Mulligan, Laverne Cox, Bo…

Do, 14. Oktober - Mi, 27. Oktober

FilmProjekt der Theater AG Sophie-Hedwig-Gymnasium

GetrenntGemeinsamSHG2021 Was tut man, wenn man am nächsten Tag nicht in die Schule muss…? In…

Mi, 20. Oktober, 17.30 Uhr - 18.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 5:30pm Uhr am Mi, 20. Oktober 2021

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull (21.10.-31.10.)

Deutschland 2021/Regie: Detlev Buck / Darst.: Jannis Niewöhner, David Kross, Liv Lisa Fries/117 Min. /FSK:…

Do, 21. Oktober - So, 31. Oktober

Filmkunst im Kreml: Der Rausch (21.10.)

Dänemark 2020 / Buch und Regie: Thomas Vinterberg / Darst.: Mads Mikkelsen, Maria Bonnevie, Thomas…

Do, 21. Oktober

Generationentreff – Kino zum Feierabend im Oktober

Zur Einstimmung auf das Wochenende werden beim ‚Generationentreff – Kino zum Feierabend’ besondere, ausgewählte Filme…

Fr, 22. Oktober, 18.00 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 6:00pm Uhr am Fr, 8. Oktober 2021

Eine Veranstaltung um 17:00 Uhr am Fr, 15. Oktober 2021

Eine Veranstaltung um 18:00 Uhr am Fr, 22. Oktober 2021

Eine Veranstaltung um 6:00pm Uhr am Fr, 29. Oktober 2021

Kinderkino: Max und die wilde 7 (23.10.+24.10.)

Deutschland 2020 / Regie: Winfried Oelsner / Darsteller: Alwara Höfels, Leo Knizka, Uschi Glas, Jona…

Sa, 23. Oktober - So, 24. Oktober

KinoMatinée mit Frühstück und Film: Promising Young Woman

Die frühere Medizinstudentin Cassie ist 30 und lebt immer noch bei ihren Eltern. Tagsüber langweilt…

So, 24. Oktober, 11.00 Uhr - 15.00 Uhr

Helden der Wahrscheinlichkeit (28.10.-31.10.)

Dänemark 2020 / Buch und Regie: Anders Thomas Jensen / Darst.: Mads Mikkelsen, Nikolaj Lie…

Do, 28. Oktober - So, 31. Oktober

Filmkunst im Kreml: Homo Communis – wir für alle (28.10.)

Dokumentarfilm / Deutschland 2021 / Regie: Carmen Eckhardt / 93 Min / FSK: o.A. Homo…

Do, 28. Oktober
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Kino-Programm im Oktober

Kino-Programm im November

Kino Newsletter Oktober

Der von Amerika dominierte Kino- und Filmmarkt ist im Umbruch. Seit Jahren schon. Die Pandemie hat bestehende Entwicklungen lediglich verstärkt und beschleunigt. Sie hat sie nicht hervorgebracht. Die großen Hollywoodstudios produzieren fast nur noch extrem teure Blockbuster, die in immer alberneren Superhelden Universen spielen. Laut Martin Scorsese hat das mit Film wenig und mit Zirkus sehr viel zu tun. Zudem setzen Firmen wie Disney, Warner, Universal etc. zunehmend auf parallele Vermarktung im Kino- und Streaming Bereich.

Einmal mehr ein guter Grund, die cinéastische Aufmerksamkeit auf das amerikanische Independentfilm Geschehen zu richten. Das war bis vor einigen Jahren dominiert von Miramax und der Weinstein Company. Erschien deren Logo im Filmvorspann, konnte man meist gewiss sein, jetzt kommt was Besonderes. Wie etwa die neuen Filme von Tarantino, den Coen Brüdern, von Woody Allen, Martin Scorsese oder Paul Thomas Anderson.

In den 90ern wurde Miramax an Disney verkauft. Das Programm (von Ausnahmen abgesehen) verwässerte. Die Weinstein Company musste vor einigen Jahren im Zuge der Skandale um Harvey Weinstein Konkurs anmelden.

Und jetzt die gute Nachricht. Seit mittlerweile acht Jahren gibt es eine (längst nicht mehr so) kleine unabhängige Produktionsfirma, die in die Fußstapfen der oben genannten getreten ist. Heutzutage erstrahlen die Augen von Filmfreunden auf der ganzen Welt wenn das Logo von A 24 auf der Leinwand erscheint. A 24 ist die mit Abstand aufregendste Indie Produktionsfirma der letzten Jahre.

Kein Jahresbestenranking ohne etliche A 24 Titel, keine Oscarverleihung ohne lange Nomiertenlisten mit Namen aus dem Stall der Firma mit Sitz in New York (und nicht in L.A.). Hier wird auf die richtigen Themen gesetzt, neue junge Filmschaffende werden an Bord geholt, ein innovativer Stil wird angestrebt. Vor allem wird aber sehr viel gewagt. Eine Seltenheit in der Filmbranche.

Viele bis dato unbekannte junge Schauspieler wie Alicia Vikander, Brie Larson, Oscar Isaac, Paul Dano, Michael Fassbender sind über ihre ersten Rollen bei A 24 zu Weltstars geworden. Was die Firma aber vor allem ausmacht, ist der unbedingte Wille, jungen Nachwuchs-regisseuren ein Chance zu geben. Interessanterweise nicht in verschwurbelt selbstreflexiven Filmkunstdramen, sondern in Genrefilmen. Freilich in durch die Bank Außergewöhnlichen. In der Regel von den Regisseuren auch selbst geschrieben.

Einige Beispiele: „Ex Machina“ von Alex Garland mit Alicia Vikander. Ein SciFi-Film, der das Thema künstliche Intelligenz mal anders auffächert. Oder die feministische Komödie „Jahrhundertfrauen“ von Mike Mills mit Elle Fanning und Greta Gerwig. Der wunderbare Coming of Age Film „Ladybird“, hier Greta Gerwig als Regisseurin. Der innovative Horrorfilm „Hereditary“ von Ari Aster oder das existenzialistische Drama „Der Leuchturm“ von Robert Eggers. Zuletzt, und wieder von Ari Aster, „Midsommar“, ein Meisterwerk, das in kaum eine Genreschublade passt. Alles Filme, über die zu reden sich lohnt und die lange in Erinnerung bleiben. Die bei ihrem Start aber zunächst erst mal Geheimtipps waren.

Was auch für den neuen A 24 Film gilt. Und der deckt nun ein Genre ab, das im Firmenkanon bisher nicht vorkam. „The Green Knight“ ist nämlich ein Ritterfilm. Aber Achtung! Wer  hier blutiges Schwerter-gemetzel à la Mel Gibson erwartet, sollte den Film unbedingt meiden. Erzählt wird eine Nebengeschichte des Artusmythos. Eine klassische Heldenreise, ja, aber anders. Sehr langsam, wortkarg, ganz den wunderschönen und oft rätselhaften Bildern vertrauend. Ein Film, der opulent und reduziert gleichzeitig ist. Verzaubernd und entzaubernd. Durchaus ein Film, auf den man sich einlassen muss, weil er Geduld erfordert. Wer die mitbringt, wird mit einem der ungewöhnlichsten, schönsten und geheimnisvollsten Filme der letzten Jahre belohnt.

Thomas Lawetzky

Kino Newsletter November

Der amerikanische Film steckt seit etlichen Jahren in einer künstlerischen Krise. Spätestens seit die großen Studios den asiatischen Raum, und hier vor allem China, als Absatzmarkt entdeckt haben, sind die großen Filme, die Blockbuster, immer stromlinienförmiger geworden. In bombastischen Zerstörungsorgien werden kaum noch zu unterscheidende Superheldengeschichten im Wochenrhythmus auf den Weltmarkt geworfen. Kein Wunder, dass sich ein beachtlicher Teil der etablierten, aber auch der jungen Regisseure und Autoren, den Streamingdiensten zugewandt hat.

Zwei der großen Filmemacher Hollywoods, beide keine Amerikaner, widerstehen allerdings dem Zeitgeist. Da ist zum einen der Engländer Christopher Nolan (zuletzt „Dunkirk“ und „Tenet“) sowie der Kanadier Denis Villeneuve (zuletzt „Arrival“ und „Blade Runner 2049“). Beide stehen für großes innovatives Spektakelkino. Beide haben sich eine eigene Handschrift bewahrt, die sich durch Raffinement, Klugheit und visuelle Überwältigung auszeichnet. Die Werke der beiden Ausnahmeregisseure sind Grenzgänger zwischen Blockbuster und Autorenfilm, zwischen Genre und Arthouse.

Christopher Nolan ist der verspieltere der beiden. Seine Filme gleichen oft einer streng durchkalkulierten Versuchsanordnung, bei der die Zeit prägendes Strukturelement ist. Dennis Villeneuve ist der ernsthaftere der beiden, was seinen Filmen oft eine düstere Grundierung gibt.

Bekannt geworden ist der Kanadier vor gut 10 Jahren mit „Die Frau, die singt“. Der Film beleuchtet auf verschiedenen Ebenen die Verheerungen des Nahostkonflikts. Die Geschichte steigert sich zu einer griechischen Tragödie enormen Ausmaßes mit einem Finale, das in der Filmgeschichte seinesgleichen sucht. Aber, und auch das gehört zu Villeneuves Handschrift, selbst nach schlimmsten Schuldverstrickungen bleibt eine Perspektive auf Vergebung und Versöhnung.

Danach entstanden zwei sehr unterschiedliche Thriller. In dem existentialistischen Entführungsdrama „Prisoners“ geht es um die Wandlung eines braven Familienvaters zum skrupellosen Folterer. Und in „Sicario“ verliert sich eine amerikanische Polizistin in den Untiefen des Drogenkrieges in Mexiko. Zwei Filme, im weiteren Sinne Krimis, die zeigen, wie vielschichtig Genrefilme sein können, wenn kluge Köpfe dahinterstecken.

Danach wechselte Villeneuve das Genre und widmete sich dem Science Fiction Film. In „Arrival“ wird die Verständigung mit Außerirdischen auf elementare linguistische und semiotische Probleme heruntergebrochen. Und in „Bladerunner 2049“ geht es um künstliche Intelligenz und Androiden und um die philosophische Frage: Was macht einen Menschen aus, woher kommt er, wohin geht er.

Was alle Filme von Denis Villeneuve eint, ist neben der großen inhaltlichen Ernsthaftigkeit die formale Meisterschaft. Er erzählt seine Geschichten, in denen es immer ums Ganze geht, mit berauschender visueller Opulenz und Eleganz.

All dies gilt, vielleicht sogar in besonderem Maße, für „Dune – Der Wüstenplanet“, einer in ferner Zukunft angesiedelten Weltraumoper nach dem SiFi Klassiker von Frank Herbert. Auch hier schafft es der Kanadier, eine kluge, vielschichtige Geschichte um die großen Fragen der Menschheit mit den Mitteln des Überwältigungskinos voller transzendentaler Schönheit zu erzählen. Das Ende des Films ist relativ offen. Ein zweiter Teil wird folgen, sollte der erste erfolgreich sein. Und danach sieht es aus. „Dune“ läuft bei uns im Kreml ab dem 4. November.

 

 

Thomas Lawetzky

Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino im Kreml-Kulturhaus

Prämiertes Programmkino
Das KREML Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:
Bundeskinopreis 2020
Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2020

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 8000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2019
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2019

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.