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Mai 2022

QUEERER SOMMER im Rhein-Lahn-Kreis (14.5.-27.10.)

  QUEERER SOMMER im Rhein-Lahn-Kreis   #AUFTAKT  14.5.22. CSD LIMBURG   Instagram: CSD_Limburg   #FILM_SPECIAL 19.5.22 Leben…

Sa, 14. Mai - Do, 27. Oktober

The Innocents (19.5. – 1.6.)

Unser Filmtipp des Monats! Norwegen-Schweden 2021 / Regie: Eskil Vogt / Darst.: Rakel Lenora Flotteum,…

Do, 19. Mai - Fr, 1. Juli

Juni 2022

Leander Haußmanns Stasikomödie (16.6. – 29.6.)

Deutschland 2022 / Buch und Regie: Leander Haußmann / Darst.: David Kross, Jörg Schüttauf, Antonia…

Do, 16. Juni - Mi, 29. Juni

Dog – Das Glück hat vier Pfoten (23.6. – 6.7.)

Uhser Filmtipp des Monats! USA 2022 / Regie: Reid Carolin u. Channing Tatum / Darst.:…

Do, 23. Juni - Mi, 6. Juli

Film im Originalton: Dog – Das Glück hat vier Pfoten

Jackson Briggs ist ein Ranger der US-Armee und hat den Auftrag, mit dem belgischen Malinois-Militärhund…

Mi, 29. Juni, 19.30 Uhr

Der schlimmste Mensch der Welt (30.6. – 9.7.)

Norwegen-Schweden 2021 / Buch und Regie: Joachim Trier / Darst.: Renate Reinsve, Maria Grazia Di…

Do, 30. Juni - Sa, 9. Juli

Unsere Juni/Juli-Kurzfilme im Vorprogramm

Kurzfilme im Kino-Vorprogramm - jede Woche neu! 2.6. - 8.6. MYBORDER’S JOYFENCE - Deutschland 2018…

Do, 30. Juni
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 6:00am Uhr am Montag und Donnerstag stattfindet und bis Mi, 6. Juli 2022 wiederholt wird.

Filmkunst im Kreml: Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush (30.6)

Deutschland 2022 / Regie: Andreas Dresen / Darst.: Meldet Kaptan, Alexander Scheer / 118 Min.…

Do, 30. Juni, 18.30 Uhr

Juli 2022

Generationentreff – Kino zum Feierabend im Juni/Juli

Zur Einstimmung auf das Wochenende werden beim ‚Generation-entreff – Kino zum Feierabend’ besondere, ausgewählte Filme…

Fr, 1. Juli, 16.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 16:30 Uhr am Freitag stattfindet und bis Fr, 8. Juli 2022 wiederholt wird.

GeorgienFilmSpecial: Meine glückliche Familie

GeorgienFilmSpecial: Meine glückliche Familie Seit Jahren zu siebt in einer Dreizimmerwohnung: Die Literaturlehrerin Manana lebt…

Fr, 1. Juli, 18.00 Uhr - 20.00 Uhr
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Kino-Programm im Mai

Kino-Programm im Juni/Juli

Kino Newsletter Mai

Der Horror-, früher Gruselfilm, ist fast so alt wie das Kino selbst. Er ist das erste Filmgenre. Der erste „Frankenstein“-Film stammt von 1910. Eine frühe Hoch-Zeit erlebte der (damals noch) Gruselfilm in den 20er Jahren mit Klassikern, die größtenteils aus Deutschland kamen: Nosferatu, Graf Orlok (alias Dracula), Das Cabinet des Dr. Caligari, Der Golem etc. Heute sehen Filmhistoriker in dem frühen Gruselboom einen weitsichtigen Vorgriff auf die Schrecken des Nationalsozialismus. Bis heute wird immer wieder auf die politischen Implikationen von Horrorfilmen hingewiesen.
Worin aber liegt nun eigentlich der Reiz des Gruselns? Es ist wohl das ambivalente Gefühl von Freude/Spaß auf der einen und Angst/Irritation auf der anderen Seite. Wie man so sagt: gemischte Gefühle. Der Horrorfilm drängt die Zuschauer in besonderem Maße dazu, sich mit den Protagonisten, die sich in einer Gefahrensituation befinden, zu identifizieren, ja geradezu mit deren Augen das Geschehen zu durchleben. Die erwünschte Spannung entsteht nun dadurch, dass wir als Zuschauer den Protagonisten etwas Voraus haben. Wir wissen im Gegensatz zu ihnen, dass da etwas Schlimmes auf sie zukommt. Und haben dabei gegenüber den Filmfiguren einen beruhigenden Vorteil: Wir sind in Sicherheit/im Kinosessel.
Im Laufe der Jahrzehnte hat der Horror/-Gruselfilm eine kaum noch überschaubare Form von Subgenres herausgebildet. Nach den Gothic-Klassikern (Dracula, Frankenstein, Werwolf, Mumie) – vieles davon von den legendären englischen Hammer-Studios produziert – ging es vermehrt um Okkultes und Übernatürliches wie etwa bei „Rosemaries Baby“ oder dem „Exorzist“. Oder um Psychohorror wie bei „Psycho“, „Schweigen der Lämmer“ etc. In den ausgehenden 70er/80er Jahren kamen weitere Subgenres dazu. Der Creature-Horror spielte mit dem Motiv mutierter Tiere oder Außerirdischer, von „Godzilla“ über den „Weißen Hai“ bis zu „Alien“. In den letzten 40 Jahren wird der Leinwandhorror von Slasherfilmen wie „Halloween“ oder „Scream“ sowie von Body-Horror- bzw. Splatterfilmen wie z.B. unzähligen „Zombie“-Variationen bestimmt.
Ein Trend ist in den letzten Jahren nicht zu übersehen: Es wird immer brutaler (ob das nun die Zuschauer so wollen oder doch eher die Macher, sei mal dahingestellt). Aber, und das ist schon eine gute Nachricht, es gibt eine Gegenentwicklung. Seit einigen Jahren entstehen auch wieder künstlerisch anspruchsvolle Horrorfilme, meist von jungen Regisseuren/innen für ein Arthaus-Publikum. Etliche dieser Filme liefen auch bei uns im Kreml. Denken wir nur an „Get Out“, „Border“, „Der Leuchtturm“, „Lamb“. Vor zwei Jahren galt das Meisterwerk „Midsommar“ als der vielleicht beste Film des Jahres.
Der jüngere Arthaus-Horror hat sich neue Themen erschlossen. Hier geht es um Naturmystik, Religion/Sekten, Rassismus, Eltern/Kind-Beziehungen, Coming of Age. Die Regisseure/innen heißen Ari Aster, Robert Eggers, Jordan Peele oder Jennifer Kent. Sie sind alle zwischen 30 und 40, ambitionierte Cinéasten und Hoffnungsträger der Branche und der cinéphilen Zuschauer.
Wenn es so was wie einen allerneuesten Trend gibt, so zeigt der nach Skandinavien. Von hier kamen einige der originellsten Horror/-Gruselfilme der letzten Jahre. Der neueste hat auch wieder das Zeug zum Kultfilm und ist ab dem 19. Mai im Kreml zu sehen: „The Innocents“. Es geht um Kinder, die zwar süß und verspielt sind, aber, wir sind in einem Horrorfilm, auch böse. Und das nicht zu knapp, denn sie verfügen über Fähigkeiten, die nicht ihrer Spezies und schon gar nicht ihrem Alter angemessen sind. Ausgedacht, geschrieben und inszeniert hat das der Norweger Eskil Vogt. Der Film beschreibt die Alltagsrealität einer Gruppe von Kindern und begegnet ihnen und ihrem Leben in einer Hochhaussiedlung auf Augenhöhe. Dabei nimmt sich der Regisseur zunächst viel Zeit. Ganz langsam und ohne die üblichen Schockmomente (Jump-Scares) gängiger Horrorfilme schleicht sich das Grauen in den Alltag der Kinder und ihrer Eltern. Dann wird’s allerdings fies und Katzenliebhaber müssen ganz stark sein. Klar, so ein Film steht und fällt mit seinen Kinderdarstellern. Und die sind gnadenlos gut. Wie der ganze Film.

Thomas Lawetzky

Kino Newsletter Juni/Juli

In den letzten Jahren sind sie rar geworden: Schauspieler, die allein durch ihre Mitwirkung einen Filmbesuch lohnend machen, die weit abseits der Aura von Stars etwas ausstrahlen, das berührt. Für Cate Blanchett gilt das oder für Rooney Mara, auch für Ryan Gosling (alle gemeinsam übrigens in Terrence Malicks existenzialistischem Beziehungsreigen „Song to Song“). In Deutschland haben wir seit ein paar Jahren auch so ein Ausnahmeschauspieler: Franz Rogowski.
Was die vier eint, ist unter Anderem ihr tiefgründiges und etwas entrückt wirkendes Lächeln sowie – und damit ja zusammenhängend – eine gewisse Verletzlichkeit und Fragilität, die sie vielen der von ihnen gespielten Charaktere verleihen.
Entsprechen Cate Blanchett, Rooney Mara und Ryan Gosling durchaus dem genormten Schönheitsideal Hollywoods, so stellt Franz Rogowski geradezu einen Gegenentwurf zur Glitzerwelt dar. Er hat eine auffallend helle Stimme, und aufgrund einer Hasenscharte lispelt er auch noch. Vielleicht nicht die allerbesten Voraussetzungen, um auf den Zetteln der Casting Agenturen ganz oben zu landen. Aber das hat Rogowski auch längst nicht mehr nötig, denn die großen Regisseure des europäischen und sogar amerikanischen Arthaus Films reißen sich um ihn. Er kann sich seine Rollen aussuchen, und das tut er sehr sorgfältig.
Franz Rogowski beschreibt sein Schauspiel als eine Kombination aus Gestik, Pause und Blickkontakt, um so Raum für Gefühl zu erzeugen. Klingt nach sehr bewußten Einsatz seiner Mittel. Etwa nach den Lehren des in Amerika entwickelten Method Acting, bei denen die Schauspieler eigenes Erleben oder die Erinnerung daran mit der aktuellen Rolle verbinden sollen. Um so erstaunlicher, dass er nie eine Schauspielausbildung durchlaufen hat. Zum Theater ist er über den Tanz gekommen. Was man seinem Spiel deutlich anmerkt. Oft sind seine Rollen zurückhaltend, fast schüchtern angelegt. Die klassischen Außenseiter. Er redet nicht viel, lässt seinen Körper sprechen.
Er ist oft der Typ des stillen Beobachters mit gleichsam sensiblem und sehnsüchtigem Augenaufschlag. Bestes Beispiel: Rogowskis Rolle des Gabelstaplerfahrers in „In den Gängen“. (Nebenbei: Einer der besten und meist unterschätzten deutschen Filme der letzten Jahre). Selten, dass ein Schauspieler einen Film so dominiert und prägt, wie es Rogowski in diesem stillen Arbeiterfilm tut.
Im gleichen Jahr (2018) drehte er mit Christian Petzold das Flüchtlingsdrama „Transit“. Und wieder trägt Rogowskis Präsenz den Film mit einem ähnlichen Männertyp: Leicht verhuscht, zurückhaltend, empathisch. Etwas aus der Zeit gefallen.
In Terrence Malicks Nazi-Widerstandsfilm „Ein verborgenes Leben“ hatte er nur eine kleine Nebenrolle. Seine Szene mit August Diehl in der Gefängniszelle war eine der schönsten in dem Film. Dass ein großartiger Schauspieler einen ansonsten nicht durchweg gelungenen Film geradezu retten kann, bewies Franz Rogowski letztes Jahr in dem österreichischen Knastfilm „Große Freiheit“.
In dem archaischen Alpendrama „Luzifer“ (ab 9.6. im Kreml) scheint die Rolle des Johannes perfekt auf Franz Rogowski zugeschnitten. Er haust zusammen mit seiner dem religiösen Wahn anheim gefallenen Mutter und einem Adler in einer einsamen Berghütte. Jeglichen Kontakt mit der Zivilisation haben sie abgebrochen. Sie ahnen nicht, dass sie von Drohnen beobachtet werden. Rogowskis Textzeilen als Außenseiter mit Kaspar Hauser Syndrom passen auf einen Bierdeckel. Umso eindringlicher hingegen seine geradezu magischen Szenen mit dem Adler. Im Ganzen sicher kein leichtes Psychokammerspiel, aber Dank großartiger Bilder sowie Franz Rogowski (und auch Susanne Jensen, die seine Mutter spielt) ein Kinoerlebnis, das man nicht so schnell vergisst.arkt entdeckt haben.

Thomas Lawetzky

Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino im Kreml-Kulturhaus

Prämiertes Programmkino
Das KREML Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:
Bundeskinopreis 2020
Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2020

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 8000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2019
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2019

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.