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Jugendfilme des Monats Juli: Von Kaninchen und Kängurus

Do, 2. Juli, 18.45 Uhr - 20.45 Uhr

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Eine Veranstaltung um 6:45pm Uhr am Do, 16. Juli 2020

Jugendfilme des Monats Juli im Kreml: Von Kaninchen und Kängurus

Nach längerer Pause hat auch das Kreml Kulturhaus Schritt für Schritt wieder seinen Betrieb aufgenommen. Einzelne Weiterbildungskurse, bei denen das Abstandhalten gut möglich ist, finden nun wieder statt, nach Möglichkeit auf dem weitläufigen Außengelände. Eine Kunstausstellung der Familie Herr lockt wieder Besucher in den Kultursaal und auch das Programmkino zeigt nun ausgewählte Filme, die durch den Coronastopp nicht mehr gezeigt werden konnten und nun neu anlaufen. Mit dabei sind zwei Verfilmungen von bekannten Jugendbüchern:

Den Anfang macht die Verfilmung des bekannten Jugendromans von Judith Kerr „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl”. Wie kann man Kindern die Zeit des Nationalsozialismus und den Holocaust veranschaulichen, ohne sie womöglich direkt zu traumatisieren? Generationen von Eltern und Lehrern half dabei der autobiografisch-gefärbte Jugendroman „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, nun stimmungsvoll verfilmt von Oscarpreisträgerin Caroline Link („Der Junge muss an die frische Luft“, „Nirgendwo in Afrika“, „Jenseits der Stille“): Im Jahr 1933 gerät das Leben der kleinen Anna Kemper (Riva Krymalowski) völlig aus den Fugen, denn nach Hitlers Machtergreifung ist ihr Vater Arthur (Oliver Masucci) gezwungen, in die Schweiz zu flüchten. Seine Frau Dorothea (Carla Juri) und die Kinder kommen nach. Doch es muss alles ganz schnell gehen, Zeit zu packen bleibt kaum, und so kommt es, dass Anna ausgerechnet ihr rosa Stoffkaninchen zurücklassen muss. Während Anna ihr geliebtes Stoffkaninchen schmerzlich vermisst, ist sie dennoch davon überzeugt, dass schon alles irgendwie gut gehen wird, solange ihre Familie zusammenhält.

Zu den Filmen, die aufgrund von Corona nicht mehr anlaufen konnten, gehören auch die lange erwarteten „Känguru-Chroniken“, in denen ein vorlautes Beuteltier ungefragt seine Meinung über alles und jeden kundtut. Berühmt wurde das schnapspralinenliebende Känguru zunächst im Berliner Radio, als Podcast und als Hörbücher, bevor die Geschichten in gedruckter Form die deutschen Bestsellerlisten stürmten und nun als Film die Fans begeistern: Marc-Uwe (Dimitrij Schaad), ein unterambitionierter Kleinkünstler mit Migräne-Hintergrund, lebt mit einem Känguru zusammen. Doch die ganz normale Kreuzberger WG ist in Gefahr: Ein rechtspopulistischer Immobilienhai bedroht mit einem gigantischen Bauprojekt die Idylle des Kiezes. Ein überaus witziger Film!

Auch wenn eine große Portion Normalität wieder Einzug hält, gelten noch einige coronaspezifische Regelungen: Im Gebäude besteht Maskenpflicht, auf den Sitzplätzen im Kino können die Masken dann abgenommen werden. Im Kinosaal findet während der Vorstellung ein regelmäßiger Luftaustausch statt (automatische Zu- und Abluft).

Filmstarts:
Als Hitler das rosa Kaninchen stahl:
2.7. 18.45h / 3.7. 19.30h / 5.7. 17.15h / 8.7. 18.45h / 10.7. 18.45h / 11.7.19.15h / 12.7. 19.15h

Die Känguru-Chroniken:
16.7. 18.45h / 18.7. 17.00h / 19.7. 17.00h / 22.7. 18.45h / 24.7. 18.45h / 25.7. 19.15h / 26.7. 19.15h

Eintritt:            7,50 EUR | MI zum Kinotag 6,00 EUR

Reservierung:   unter Fon 06430-9299724, Kreml oder per Mail:
                         reservierung@kreml-kulturhaus.de

                  

 

Details

Datum:
Do, 2. Juli
Zeit:
18.45 Uhr - 20.45 Uhr
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltungsort

Kinosaal