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FilmSpecial: PUSH – Grundrecht Wohnen. Perspektiven für den ländlichen Raum. Mit Filmgespräch

Fr, 30. Oktober, 19.00 Uhr

FilmSpecial/ Dokufilm des Monats: PUSH – Grundrecht Wohnen. Perspektiven für den ländlichen Raum. Mit Filmgespräch!
Mit dem FilmSpecial ‘Wohnen’ mit Einführung, dem Dokumentarfilm ‘Push – Für das Grundrecht auf Wohnen’ (Schweden 2018, Regie: Fredrik Gertten, 92 Min) und einem anschließenden Filmgespräch stellt das Kreml Kulturhaus ein Thema in den Mittelpunkt, mit dem wohl jeder in Deutschland selbst oder im Freundes- oder Bekanntenkreis Erfahrungen machen musste: Gentrifizierung. Dramatische Mieterhöhungen, Verdrängungen, Verkauf von Wohnraum an gesichtslose Organisationen, die nicht das Gemeinwohl, sondern nur ihre eigenen Profite im Sinn haben, sind grassierende Probleme moderner Industriegesellschaften. Gentrifizierung ist zwar schon seit langem ein Thema, doch was sich in den letzten Jahren in den Zentren der Metropolen abspielt, geht noch weiter: Wohnraum wird in teure Ferienappartements umgewandelt oder dient als Möglichkeit, um Schwarzgeld zu waschen. Sehr langsam reagiert auch die Politik und beginnt mit zarten Versuchen gegenzusteuern. So versuchen Städte Wohnhäuser zurückzukaufen und damit dem freien Markt zu entziehen. Die UN hat den Posten einer Sonderbeauftragen für das Menschenrecht auf Wohnen eingerichtet, der seit einigen Jahren von der Kanadierin Leilani Farha ausgefüllt wird. Der Film ist ein Aufruf, sich zu engagieren. Nur wenn die Menschen beginnen, gegen die Verknappung von Wohnraum zu protestieren, kann die Umkehr einer Entwicklung begonnen werden, deren Konsequenzen immer mehr Menschen spüren.
Mit Berit Herger, Referentin für Sozialraumentwicklung an der Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz, konnte das Kreml Kulturhaus eine kompetente Referentin gewinnen, die in einem anschließenden Filmgespräch Hintergrundinformationen zum Thema bieten und mit den Besucher*innen die Frage erörtern wird, was ein Menschenrecht auf Wohnen bedeutet, wie Gentrifizierung wahrgenommen wird und ob und wie sie sinnvoll gelenkt werden kann und muss. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz.

Filmbeschreibung:
Dokumentarfilm / Schweden 2018 / Regie: Fredrik Gertten / 92 Min / FSK: o.A.
Dramatische Mieterhöhungen, Verdrängungen, Verkauf von Wohnraum an gesichtslose Organisationen, die nicht das Gemeinwohl, sondern nur ihre eigenen Profite im Sinn haben, sind grassierende Probleme moderner Industriegesellschaften. Gentrifizierung ist zwar schon seit langem ein Thema, doch was sich in den letzten Jahren in den Zentren der Metropolen abspielt, geht noch weiter: Wohnraum wird in teure Ferienappartements umgewandelt oder dient als Möglichkeit, um Schwarzgeld zu waschen. Sehr langsam reagiert auch die Politik und beginnt mit zarten Versuchen gegenzusteuern. So versuchen Städte Wohnhäuser zurückzukaufen und damit dem freien Markt zu entziehen. Die UN hat den Posten einer Sonderbeauftragen für das Menschenrecht auf Wohnen eingerichtet.
Der Film ist ein Aufruf, sich zu engagieren. Nur wenn die Menschen beginnen, gegen die Verknappung von Wohnraum zu protestieren, kann die Umkehr einer Entwicklung begonnen werden, deren Konsequenzen immer mehr Menschen spüren.

FREITAG 30.10., 19.00 Uhr, Kinosaal
Eintritt: 7,50 EUR
Reservierung: unter Fon 06430-929724, Kreml oder mail: reservierung@kreml-kulturhaus.de

 

Details

Datum:
Fr, 30. Oktober
Zeit:
19.00 Uhr
Veranstaltungskategorien:
, ,

Veranstaltungsort

Außenbühne

Weitere Angaben

Preis
7.50 Euro
Infos und Kartenreservierung
06430-929724 oder MAIL