Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Dokufilm des Monats/ FilmSpecial – Gedanken zum Geld- und Finanzsystem: Oeconomia

Do, 9. Dezember, 18.30 Uhr

Dokumentarfilm des Monats/ Film Special – Gedanken zum Geld- und Finanzsystem: `Wie kommt das Geld in die Welt?` Mit Einführung, Dokumentarfilm `Oeconomia’ und anschl. Filmgespräch

Das FilmSpecial mit Einführung, dem Dokumentarfilm `Oeconomia’ (Deutschland 2020, Regie: Carmen Losmann, 89 Min.) und anschließenden Filmgespräch will ein Nachdenken über unser globales Geld- und Finanzsystem anregen.

Dokufilmerin Carmen Losmann macht sich in der Finanzkapitale Frankfurt auf die Spur des Geldes. Banker schockt sie mit scheinbar einfachen Fragen: Wie kommt das Geld in die Welt? Und wie werden die Schulden der einen zu Gewinnen der anderen? Wie wir herauskommen aus der Logik der endlosen Kapitalvermehrung, vor der finalen Erschöpfung von Mensch und Natur, das will sie eigentlich wissen.

Es sind die Schuldner, die das System am Laufen halten. Meistens geht das gut. Doch seit der Finanzkrise 2008, ausgelöst durch faule Hauskredite, ahnen wir, was der Ökonom Karl Marx schon immer zu wissen schien, dass Kapitalismus irgendwie auch Glaubenssache ist: Kann funktionieren, muss aber nicht. Sicher und weltweit zu besichtigen ist nur: dem Reichtum weniger steht die Armut vieler gegenüber. Und die Gewinne von heute sind die Schulden von morgen.

Carmen Losmann fragt mit ihrem Film: Müssen wir immer weiter wachsen? Wenn klar ist, warum dieser ständige Wachstumszwang unserem Wirtschaftssystem so immanent ist, können wir auch anfangen, entsprechende gesellschaftliche und politische Forderungen zu stellen. Wir müssten folglich das Wirtschaftssystem so transformieren, dass uns das Geld nicht ausgeht, nur weil wir nicht weiter wachsen, sondern vielleicht wirtschaftlich stagnieren oder Schrumpfungsprozessen unterliegen.

Letztlich ist es aber auch eine Frage danach, was zuerst kollabiert: das Ökosystem oder der Kapitalismus. Es ist sozusagen ein Pingpong-Spiel, das immer weiter ausschlägt, mit Profiten auf der einen Seite und Schulden, die auf der anderen Seite dafür gemacht werden müssen. Wir sehen in Zeiten von Corona: Diese Fokussierung auf Wachstum bleibt bis dato erhalten, koste es was es wolle.

In der anschließenden Diskussion/Filmgespräch mit der Regisseurin bzw mit Fachexperten/innen besteht für die Besucher*innen die Möglichkeit, weitere Hintergrundinformationen zu erhalten, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz.

FREITAG 9.12, 18.30 Uhr, Kinosaal, Eintritt: 7,50 EUR
Reservierung:  unter Fon 06430-929724, Kreml oder Online-Ticketshop

 

 

 

Details

Datum:
Do, 9. Dezember
Zeit:
18.30 Uhr
Veranstaltungskategorien:
, ,

Veranstaltungsort

Kinosaal

Weitere Angaben

Preis
7.50 EUR
Infos und Kartenreservierung
06430-929724 oder MAIL