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Start der Ausstellung: Herr im Kreml – Natur und Phantasie

So, 31. Mai - Fr, 26. Juni

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Zu sehen sind die Bilder ab 31.5. bis 26.6. im großen Kultursaal

In der aktuellen Ausstellung im Kulturhaus Kreml in Zollhaus bieten
die gegensätzlichen Werke des Diezer Künstler-Ehepaares Gretelore
und Willi Herr sowie deren Tochter Christine Herr-Tropp unterschiedliche
Aspekte zum Thema ‚Kompass Europa: Nordlichter‘.

Die Auftaktveranstaltung des Kultursommers Rheinland-Pfalz im Kulturhaus
Kreml in Zollhaus war anders geplant – mit Eröffnungsfeier und Lesung Mitte
Mai. Und dann kam alles anders. Nachdem aber nun das kulturelle Leben
vorsichtig und unter angepassten Bedingungen fortgesetzt werden kann,
findet die geplante Ausstellung ‚Herr im Kreml‘ mit etwas Verspätung statt.
Ab Pfingstsonntag werden die Gemälde und Zeichnungen der Familie Herr
aus Diez im großen Kultursaal zu sehen sein. Vater, Mutter und Tochter Herr spannen einen
weiten Bogen zwischen Natur und Phantasie mit ihrem jeweils eigenen Stil,
sich künstlerisch auszudrücken.

Gretelore Herr: Mit ihrer “mausgezeichneten” PopArt fängt Gretelore Herr sagenhafte und phantasievolle Figuren aus dem hohen Norden digital ein und gibt ihnen mit frecher Farbe ihre ganz eigene Note. Die in der Region als Portraitzeichnerin bekannte Künstlerin ist in Zolhaus geboren und aufgewachsen. Sie feiert im Mai 2020 ihren 80sten Geburtstag. Mit den neuen Medien ist sie von je her auf “Du und Du”, die digitale Malerei entdeckte sie aber erst vor etwa zwei Jahren für sich.

Willi Herr: Gezeigt werden stimmungsvolle und naturnahe Wildtierportraits und Landschaftsbilder, zu denen seine langen Reisen durch Skandinavien den Naturliebhaber und passionierten Jäger inspiriert haben. Ob Öl auf Leinwand oder Aquarell, die Gemälde des Diezer Malers Willi Herr sind dazu angetan, seine Liebe zur Natur auf den Betrachter zu übertragen.

Christine Herr-Tropp: Portraits von Kindern, deren Herkunft erst einmal unbekannt ist und bleiben darf. In ihren Ölgemälden nach altmeisterlicher Art versteht es die Malerin, die Persönlichkeit und das Selbstverständnis der kleinen Menschen wiederzugeben. Ihre noch kaum ausgeprägten (Vor-)Urteile über das Leben spiegeln sich in den neugierigen, staunenden Blicken und wecken in den Betrachtern oftmals die Sehnsucht nach dieser kindlichen Offenheit.

Finissage: Am 26. Juni 2020 um 19 Uhr wird eine Finissage stattfinden, die im Anschluss um 20 Uhr durch eine Lesung abgerundet wird. Der Schauspieler Martin Menner aus Würzburg, Schwiegersohn von Gretelore und Willi Herr, hat das Kapitel ‚Kopenhagen‘ aus den autobiografischen ‚Nonni‘-Geschichten des Isländers Jón Sveinsson ausgewählt, in dem dessen Schiffsreise von Island nach Kopenhagen sowie Nonnis (kindliche) Eindrücke geschildert werden. Die Zuhörer kommen, wenn sie heute – hundert Jahre später – die dänische Hauptstadt besuchen, aus einem der herrlichen Südländer. Was hat sich verändert? Was ist geblieben? Eine ‚Lesereise‘, die hoffentlich neugierig auf unsere Nachbarn im Norden macht. Der Eintritt ist frei, eine Spende ist jedoch willkommen.

 

 

 

Bild: “zwei Moschushäupter” – Gemälde (80 x 60 cm, Öl auf Leinwand) von Willi Herr

Details

Beginn:
So, 31. Mai
Ende:
Fr, 26. Juni
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Kultursäle

Weitere Angaben

Preis
Kein Eintritt