Wichtige Informationen zum
IndoorKino im Kreml

Es ist soweit! Ab sofort steht unser Online-Ticket zur Verfügung!

Hier kannst Du Kinokarten dirket online kaufen.

Informationen und Handling findest du jeweils unter der Filmbeschreibung.

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Im unserem Kino gilt die 3-G-Regel (Geimpft, Genesen oder Getestet)

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Anstehende Veranstaltungen › Kino

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Oktober 2021

Generationentreff – Kino zum Feierabend im September

Generationentreff - Kino zum Feierabend Zur Einstimmung auf das Wochenende werden beim ‚Generationentreff – Kino…

Fr, 1. Oktober, 18.00 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 6:00pm Uhr am Fr, 17. September 2021

Eine Veranstaltung um 17:00 Uhr am Fr, 24. September 2021

Eine Veranstaltung um 18:00 Uhr am Fr, 1. Oktober 2021

Generationentreff – Kino zum Feierabend im Oktober

Zur Einstimmung auf das Wochenende werden beim ‚Generationentreff – Kino zum Feierabend’ besondere, ausgewählte Filme…

Fr, 1. Oktober, 18.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 6:30pm Uhr am Fr, 8. Oktober 2021

Eine Veranstaltung um 17:00 Uhr am Fr, 15. Oktober 2021

Eine Veranstaltung um 18:00 Uhr am Fr, 22. Oktober 2021

Eine Veranstaltung um 6:30pm Uhr am Fr, 29. Oktober 2021

Kinderfilm des Monats: Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess (2.10.+3.10.)

Deutschland 2020 / Regie: Steven Wouterlood / Darsteller: Josephine Arendsen, Sonny Coops Van Utteren, Julian…

Sa, 2. Oktober - So, 3. Oktober

Erlebnis-Tag im Kreml mit Flohmarkt, Pilgern im  Aartal, Familienkino, Reisedoku, Ausstellung, Kulinarischem

Erlebnistag im Kreml mit Flohmarkt, Pilgern im  Aartal, Familienkino, Reisedoku, Ausstellung, Kulinarischem uvm    Auch in…

So, 3. Oktober

Filmkunst im Kreml/Dokufilm: Nur die Füße tun mir leid! (3.10.)

Dokumentarfilm / Deutschland 2019 / Regie und Kamera: Gabi Röhrl / 90 Min. / FSK:…

So, 3. Oktober, 19.00 Uhr

Beratung bei Wohnungsnotfällen, drohendem Wohnraumverlust und Obdachlosigkeit

Die Beratung richtet sich an Menschen, die ihre Miete nicht mehr bezahlen können, eine Räumungsklage…

Mo, 4. Oktober, 9.00 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 9:00am Uhr am Montag und Freitag stattfindet und bis Sa, 31. Dezember 2022 wiederholt wird.

FilmProjekt der Theater AG Sophie-Hedwig-Gymnasium

GetrenntGemeinsamSHG2021 Was tut man, wenn man am nächsten Tag nicht in die Schule muss…? In…

Mi, 6. Oktober, 17.30 Uhr - 18.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 5:30pm Uhr am Mi, 20. Oktober 2021

The Green Knight (7.10.-20.10.)

USA 2020 / Buch und Regie: David Lowery / Darst.: Dev Parel, Alicia Vikander, Joel…

Do, 7. Oktober - Mo, 20. Dezember

Filmkunst im Kreml: Milla meets Moses (7.10.)

Australien 2019 / Regie: Shannon Murphy / Darst.: Eliza Scanien, Michelle Lotters, Toby Wallace /…

Do, 7. Oktober

Filmkunst im Kreml: I am Greta (8.10.)

Dokumentarfilm / Schweden-Deutschland 2020 / Regie: Nathan Grossmann / 98 Min / FSK: ohne Altersbeschränkung…

Fr, 8. Oktober - Sa, 9. Oktober
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Openair-Kino-Programm im Oktober

Kino-Programm im September

Kino Newsletter August

Der von Amerika dominierte Kino- und Filmmarkt ist im Umbruch. Seit Jahren schon. Die Pandemie hat bestehende Entwicklungen lediglich verstärkt und beschleunigt. Sie hat sie nicht hervorgebracht. Die großen Hollywoodstudios produzieren fast nur noch extrem teure Blockbuster, die in immer alberneren Superhelden Universen spielen. Laut Martin Scorsese hat das mit Film wenig und mit Zirkus sehr viel zu tun. Zudem setzen Firmen wie Disney, Warner, Universal etc. zunehmend auf parallele Vermarktung im Kino- und Streaming Bereich.

Einmal mehr ein guter Grund, die cinéastische Aufmerksamkeit auf das amerikanische Independentfilm Geschehen zu richten. Das war bis vor einigen Jahren dominiert von Miramax und der Weinstein Company. Erschien deren Logo im Filmvorspann, konnte man meist gewiss sein, jetzt kommt was Besonderes. Wie etwa die neuen Filme von Tarantino, den Coen Brüdern, von Woody Allen, Martin Scorsese oder Paul Thomas Anderson.

In den 90ern wurde Miramax an Disney verkauft. Das Programm (von Ausnahmen abgesehen) verwässerte. Die Weinstein Company musste vor einigen Jahren im Zuge der Skandale um Harvey Weinstein Konkurs anmelden.

Und jetzt die gute Nachricht. Seit mittlerweile acht Jahren gibt es eine (längst nicht mehr so) kleine unabhängige Produktionsfirma, die in die Fußstapfen der oben genannten getreten ist. Heutzutage erstrahlen die Augen von Filmfreunden auf der ganzen Welt wenn das Logo von A 24 auf der Leinwand erscheint. A 24 ist die mit Abstand aufregendste Indie Produktionsfirma der letzten Jahre.

Kein Jahresbestenranking ohne etliche A 24 Titel, keine Oscarverleihung ohne lange Nomiertenlisten mit Namen aus dem Stall der Firma mit Sitz in New York (und nicht in L.A.). Hier wird auf die richtigen Themen gesetzt, neue junge Filmschaffende werden an Bord geholt, ein innovativer Stil wird angestrebt. Vor allem wird aber sehr viel gewagt. Eine Seltenheit in der Filmbranche.

Viele bis dato unbekannte junge Schauspieler wie Alicia Vikander, Brie Larson, Oscar Isaac, Paul Dano, Michael Fassbender sind über ihre ersten Rollen bei A 24 zu Weltstars geworden. Was die Firma aber vor allem ausmacht, ist der unbedingte Wille, jungen Nachwuchs-regisseuren ein Chance zu geben. Interessanterweise nicht in verschwurbelt selbstreflexiven Filmkunstdramen, sondern in Genrefilmen. Freilich in durch die Bank Außergewöhnlichen. In der Regel von den Regisseuren auch selbst geschrieben.

Einige Beispiele: „Ex Machina“ von Alex Garland mit Alicia Vikander. Ein SciFi-Film, der das Thema künstliche Intelligenz mal anders auffächert. Oder die feministische Komödie „Jahrhundertfrauen“ von Mike Mills mit Elle Fanning und Greta Gerwig. Der wunderbare Coming of Age Film „Ladybird“, hier Greta Gerwig als Regisseurin. Der innovative Horrorfilm „Hereditary“ von Ari Aster oder das existenzialistische Drama „Der Leuchturm“ von Robert Eggers. Zuletzt, und wieder von Ari Aster, „Midsommar“, ein Meisterwerk, das in kaum eine Genreschublade passt. Alles Filme, über die zu reden sich lohnt und die lange in Erinnerung bleiben. Die bei ihrem Start aber zunächst erst mal Geheimtipps waren.

Was auch für den neuen A 24 Film gilt. Und der deckt nun ein Genre ab, das im Firmenkanon bisher nicht vorkam. „The Green Knight“ ist nämlich ein Ritterfilm. Aber Achtung! Wer  hier blutiges Schwerter-gemetzel à la Mel Gibson erwartet, sollte den Film unbedingt meiden. Erzählt wird eine Nebengeschichte des Artusmythos. Eine klassische Heldenreise, ja, aber anders. Sehr langsam, wortkarg, ganz den wunderschönen und oft rätselhaften Bildern vertrauend. Ein Film, der opulent und reduziert gleichzeitig ist. Verzaubernd und entzaubernd. Durchaus ein Film, auf den man sich einlassen muss, weil er Geduld erfordert. Wer die mitbringt, wird mit einem der ungewöhnlichsten, schönsten und geheimnisvollsten Filme der letzten Jahre belohnt.

Thomas Lawetzky

Kino Newsletter September

Als Anthony Hopkins vor 30 Jahren mit einem Schlag weltberühmt wurde, war er bereits 50 Jahre alt und seit 20 Jahren im Filmgeschäft. Ein später Karriereschub. Sehr ungewöhnlich in einer Branche, die auf vor allem Jugend setzt. Und bei der in die Jahre gekommene Schauspieler und vor allem Schauspielerinnen schnell aussortiert werden.
Hopkins hatte 1990 das Glück für die Rolle des Antagonisten in dem Thriller „Das Schweigen der Lämmer“ gecastet zu werden. Was der Brite dann allerdings aus der Rolle des Hannibal Lector  (der im Film gerade mal 16 Minuten zu sehen ist) machte, hat Filmgeschichte geschrieben. Mit Hannibal Lector erschien ein völlig neuer Typ von Filmschurke auf der Leinwand. Das personifizierte Böse war im Kino bis dahin finster, gewalttätig, geistig limitiert, von niederen Instinkten getrieben. Lector ist das Gegenteil: Ein hochintelligenter, charmanter Psychiater mit perfekten Umgangsformen. Ein Gentleman wie er in Buche steht. Wem wenn nicht ihm sollte man vertrauen?
Seinen Gegnern ist er haushoch überlegen, er spielt mit ihnen nach Belieben. Und wenn mal jemand allzu lästig wird und aus dem Weg geräumt werden muss, geschieht dies dezent und geschmackssicher. Lector filetiert seine Feinde und verspeist sie nach Rezepten der gehobenen europäischen Küche. Bei Kerzenlicht, feinstem Silber und edlem Porzellan. Anthony Hopkins hatte eine Ikone des Kinos geschaffen. Die Inkarnation des Bösen als faszinierende und attraktive Figur.
Alle Filmpreise der Welt inclusive Oscar waren ihm sicher.
Nur einmal, knapp 20 Jahre später, schaffte es Christoph Waltz mit dem SS-Mann Hans Landa in „Inglourious Basterds“ einen vergleichbar vielschichtigen und dämonischen Antagonisten darzustellen.
Anthony Hopkins Karriere verlief nach seinem Welterfolg allerdings erstaunlich unspektakulär, fast ein bisschen fade. Er spielte in viel zu vielen Blockbustern mit, und in den wenigen anspruchsvollen Filmen begnügte er sich oft damit, das Rollenmuster von Hannibal Lector in die eine oder andere Richtung zu variieren. Aus dem Ausnahmeschauspieler war ein Routinier in Hollywood geworden.

Bis ihm die Rolle des demenzkranken Greises in der kleinen britischen Theaterverfilmung „The Father“ angeboten wurde. Mit Mitte 80 packt Hopkins hier noch einmal den kompletten Werkzeugkasten seiner Schauspielkunst aus und ergänzt ihn mit einer gehörigen Portion Genialität. Vor allem seiner darstellerischen Tour De Force ist es zu verdanken, dass der Film, der auf der erzählerischen Ebene geradezu experimentell ist, zusammengehalten wird und auf verblüffende Art funktioniert. Dafür gab’s erneut den Oscar, womit Anthony Hopkins der älteste Preisträger überhaupt ist.
Aber wie beim „Schweigen der Lämmer“ hat Hopkins natürlich auch hier ein bisschen Glück gehabt. Das Drehbuch zu „The Father“ ist nämlich selten klug. So ist der Film auf der einen Seite ein tragisches Drama über eine schlimme Krankheit. Durch seine raffinierte Erzählweise aber auch ein enorm spannender und, ja, in Teilen sogar witziger Psychothriller.

 

Thomas Lawetzky

Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino im Kreml-Kulturhaus

Prämiertes Programmkino
Das KREML Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:
Bundeskinopreis 2020
Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2020

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 8000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2019
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2019

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.