Unser aktuelles Kinoprogramm

Alle Filme im Überblick

Lädt Veranstaltungen

Veranstaltungen Such- und Ansichtennavigation

Veranstaltung Ansichtennavigation

Vergangene Veranstaltungen › Kino

Veranstaltungen Listen Navigation

März 2020

1917

Großbritannien – USA 2019 / Buch und Regie: Sam Mendes / Darst.: George MacKay, Dean.Charles…

Mi, 11. März, 21.00 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Sa, 29. Februar 2020

Eine Veranstaltung um 17:30 Uhr am So, 1. März 2020

Eine Veranstaltung um 18:30 Uhr am Mi, 4. März 2020

Eine Veranstaltung um 16:30 Uhr am Fr, 6. März 2020

Eine Veranstaltung um 9:00pm Uhr am Sa, 7. März 2020

Eine Veranstaltung um 20:00 Uhr am So, 8. März 2020

Eine Veranstaltung um 21:00 Uhr am Mi, 11. März 2020

Film im Originalton: A Rainy Day in New York

Wir zeigen den Film im Rahmen der Reihe ‚Filme im Originalton‘ in englischer Sprache, diesmal…

Do, 12. März, 18.30 Uhr

Filmstart: Jojo Rabbit

USA 2019 / Buch und Regie: Taika Waititi / Darst.: Roman Griffin Davis, Thomasin McKenzie,…

Do, 12. März, 20.30 Uhr

Queen & Slim

USA-Kanada 2019 / Regie: Melina Matsoukas / Darst.: Daniel Kaluuya, Jodie Turner-Smith, Bokeem Woodbine /…

Fr, 13. März, 18.45 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Sa, 7. März 2020

Eine Veranstaltung um 17:30 Uhr am So, 8. März 2020

Eine Veranstaltung um 18:30 Uhr am Mi, 11. März 2020

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Fr, 13. März 2020

Eine Veranstaltung um 20:45 Uhr am Sa, 14. März 2020

Eine Veranstaltung um 19:30 Uhr am So, 15. März 2020

Kinderkino: Thomas und seine Freunde – Große Welt, große Abenteuer!

Trickfilm / GB 2018 / Regie: David Stoten / 85 Min. / FSK: ohne Altersbeschränkung…

Sa, 14. März, 16.45 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 15:30 Uhr am So, 15. März 2020

Queen & Slim

USA-Kanada 2019 / Regie: Melina Matsoukas / Darst.: Daniel Kaluuya, Jodie Turner-Smith, Bokeem Woodbine /…

Sa, 14. März, 20.45 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Sa, 7. März 2020

Eine Veranstaltung um 17:30 Uhr am So, 8. März 2020

Eine Veranstaltung um 18:30 Uhr am Mi, 11. März 2020

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Fr, 13. März 2020

Eine Veranstaltung um 20:45 Uhr am Sa, 14. März 2020

Eine Veranstaltung um 19:30 Uhr am So, 15. März 2020

KinoMatinée mit Frühstück und Film: JoJo Rabbit

Während des 2. Weltkriegs wächst der etwas skurrile Junge Jojo in der Obhut seiner alleinerziehenden…

So, 15. März, 10.00 Uhr

Kinderkino: Thomas und seine Freunde – Große Welt, große Abenteuer!

Trickfilm / GB 2018 / Regie: David Stoten / 85 Min. / FSK: ohne Altersbeschränkung…

So, 15. März, 15.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 15:30 Uhr am So, 15. März 2020

Queen & Slim

USA-Kanada 2019 / Regie: Melina Matsoukas / Darst.: Daniel Kaluuya, Jodie Turner-Smith, Bokeem Woodbine /…

So, 15. März, 19.30 Uhr
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Sa, 7. März 2020

Eine Veranstaltung um 17:30 Uhr am So, 8. März 2020

Eine Veranstaltung um 18:30 Uhr am Mi, 11. März 2020

Eine Veranstaltung um 18:45 Uhr am Fr, 13. März 2020

Eine Veranstaltung um 20:45 Uhr am Sa, 14. März 2020

Eine Veranstaltung um 19:30 Uhr am So, 15. März 2020

Filmkunst im Kreml: Die Sehnsucht der Schwestern Gusmao

Brasilien-Deutschland 2019 / Buch und Regie: Karim Ainouz / Darst.: Carolina Duarte, Julia Stockler, Flavia…

Di, 17. März, 21.00 Uhr
+ Veranstaltungen exportieren

Kino-Programm April

Kino-Programm März

Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino News

von Thomas Lawetzky

April

Christian Petzold ist vermutlich Deutschlands klügster und zugleich fleißigster Autorenfilmer. Ca. alle zwei Jahre erscheint ein neuer Film von ihm, der sofort zu den Highlights des jeweiligen Jahrgangs zählt. Petzold bringt das seltene Kunststück fertig, Intellektualität und Sinnlichkeit zusammenzubringen. Seine Themen findet er meist in der jüngeren deutschen Geschichte. Wie bei kaum einem anderen Filmemacher spiegeln Petzolds Filme, vom Tonfall her dem poetischen Realismus verpflichtet, die Befindlichkeiten des Landes. Im Zentrum der Geschichten stehen oft Frauen. Ohne mit dem eindimensionalen Etikett „stark“ versehen zu sein, sind es Frauen, die sich – bewusst oder unbewusst – gegen die Widrigkeiten des Daseins zur Wehr setzen, sich einer Opferrolle verweigern. Und meist sind es Frauen, die unterwegs sind. Die eigentliche Filmgeschichte setzt dann an einem Wendepunkt des Lebens der Protagonistin ein. Für sie taucht plötzlich etwas Neues auf. Sie muss etwas wagen. Freiheit ist möglich, aber auch Verlust und Scheitern. Petzolds Filme/Drehbücher sind klassische Held(inn)enreisen.
Eine (vereinfachende) amerikanische Theorie unterscheidet zwei Sorten von Filmen. Die einen sind „plot-driven“ die anderen „character-driven“. Petzolds Filme zählen zu letzteren. Heißt: Sie leben von den Schauspielern. Ruft man sich einige der berühmtesten Filme Petzolds aus den letzten Jahren in Erinnerung („Jericho“, „Barbara“, “Phoenix“), tauchen vor dem inneren Auge tatsächlich als erstes Gesichter von Schauspielerinnen auf. Meist das von Nina Hoss, mit der Petzold sechs Filme drehte.
Das Flüchtlingsdrama „Transit“ von 2018 lebte dann von zwei neuen Gesichtern, denen von Paula Beer und Franz Rogowski. Und mit diesen beiden Ausnahmetalenten des deutschen Films hat Petzold auch seinen neuen Film „Undine“ gedreht.
Paula Beers intensive Präsenz war kürzlich in der storymäßig arg zerfasernden Serie „Bad Banks“ zu bewundern. Dass man der konfusen Geschichte dennoch bis zum Ende folgen mochte, lag alleine an Paula Beer. Wenn sie sich in emotionale Grenzbereiche begibt, vibriert die Leinwand (oder naja der Fernseher). Bei vielen ihrer (deutschen) Kollegen wird’s dann schnell unstimmig, ja albern. Sie übertreiben es, geraten in die Falle des overacting, man sieht sie spielen. Als Zuschauer empfindet man so was als Hampelei, wird aus der Geschichte geworfen. Bei Paula Beer aber funktionieren noch die extremsten Gefühlsausbrüche. Wenn sie in wilder Verzweiflung rumschreit, erzeugt das Gänsehaut. Wir können die Ausweglosigkeit schmerzlich genau nachempfinden. Schauspielkunst auf höchstem Niveau. Auf der Berlinale wurde sie gerade mit dem Silbernen Bären für „Undine“ ausgezeichnet.
Während nun bei Paula Beers Spiel die Gefühle nach außen drängen, ist es bei Franz Rogowski genau andersherum. Die Kraft seines Ausdrucks kommt aus Ruhe und Stille, von innen. Um seine Charaktere zu „erklären“, braucht er selten viele Worte. Es genügen Körpersprache und Blicke. Er ist der Typ des stillen Beobachters mit gleichsam sensiblem und sehnsüchtigem Augenaufschlag. Bestes Beispiel: Rogowskis Rolle des Gabelstaplerfahrers in „In den Gängen“. (Nebenbei: Einer der besten und meist unterschätztesten Filme der letzten Jahre). Selten, dass ein Schauspieler einen Film so dominiert und prägt, wie es Rogowski in dem anrührenden Arbeiterfilm tut. Vergleichbar durchaus mit Ryan Gosling in „Drive“. Der Vergleich mag gewagt sein, aber Franz Rogowski und Ryan Gosling sind ähnliche Männertypen: etwas verhuscht, zurückhaltend, schüchtern, empathisch. Nicht allzu verbreitet und deshalb umso erfreulicher.
In „Undine“ nun (ab 1. Mai im Kreml) gönnt Petzold seinen Hauptdarstellern Franz Rogowski und Paula Beer die Liebesgeschichte, die ihnen in „Transit“ noch verwehrt wurde. Sie ist einerseits ganz real im heutigen Berlin verortet, transzendiert jedoch auf einer zweiten Erzählebene in die sehnsüchtige Mythenwelt der Märchen. Einer der schönsten Liebesfilme der letzten Jahre und ein Fest für die ganz große Schauspielkunst.

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

März

„Film entsteht beim Schnitt“ ist ein Standardspruch vieler Filmemacher zur Erklärung ihrer Arbeitsweise. Und tatsächlich ist der Schnitt ein markantes Gestaltungsmittel für eine Filmerzählung. Hier wird der Rhythmus bestimmt und die Zeit strukturiert.

Aber Filmschnitt ist stets eine Kann- nie eine Mussentscheidung. Immer wieder entscheiden sich Regisseure, aus durchaus unterschiedlichen Gründen, längere Sequenzen ohne Schnitt auskommen zu lassen. Solche in sich geschlossene Erzähleinheiten nennt man Plansequenzen. Die Filmgeschichte ist voll davon. Plansequenzen sind für Filmemacher die Königsdisziplin.

Eine lange Szene durchzuspielen ist ungleich aufwendiger, als sie durch Schnitte aufzulösen. Vor und hinter der Kamera ist ein Höchstmaß an Konzentration erforderlich, um die penibel ausgetüftelte Choreographie einer langen und komplexen Kamerafahrt ins Bild zu setzen.

Was für den Regisseur eine ästhetisch-erzählerische Entscheidung ist, ist für die Schauspieler eine Frage von Disziplin und Konzentration, fürs komplette Team hinter der Kamera eine handwerkliche Herausforderung und für den Kameramann natürlich zusätzlich eine sportliche.

Stellt sich die Frage: Wer hat’s erfunden? Vermutlich Alfred Hitchcock, der mit „Cocktail für eine Leiche“ gleich einen ganzen Film am Stück drehen wollte. Das scheiterte 1948 daran, dass eine damals noch analoge Filmkassette maximal 10 Minuten Zelluloidmaterial enthielt. Er behalf sich, indem er zum Ende jeder Filmrolle auf einen Gegenstand fokussierte, die Rolle wechselte und in der gleichen Einstellung weiterdrehte. Andere beliebte Möglichkeiten bei Plansequenzen zu „tricksen“ sind: abrupte Kamerabewegungen (Reißschwenks) oder Verfolgungen ins Dunkele bzw. in Nebel zu führen. Die anschließenden Schnitte sind nicht zu sehen.

Aber wer sich der Königsdisziplin schon mal stellt, will natürlich nicht mogeln. Die berühmtesten Regisseure haben sich der Herausforderung gestellt. Etwa Robert Altmann in der Eröffnungssequenz von „The Player“, wo die Kamera ein Dutzend unterschiedliche Personen durch ein riesiges Studiogelände verfolgt. Oder Martin Scorsese, der in „Goodfellas“ seinen Kameramann Michael Ballhaus mehrere Minuten lang ein paar Mafiosi ein verwinkeltes Gebäude erkunden lässt. Hier (und bei den meisten raffinierten Plansequenzen) besonders eindrucksvoll: Von der Detailaufnahme bis zur Totalen ist alles dabei. Unvergessen auch die sechsminütige Szene des verwüsteten Strandes von Dünkirchen in „Abbitte“. Dabei war diese Szene vermutlich der Not geschuldet. Regisseur Joe Wright hatte nach dem Aufbau des gigantischen Sets mit tausenden Statisten angeblich nur für zwei Tage eine Drehgenehmigung. In der Einführung zu „Gravity“ umschwebt die Kamera von Emanuel Lubezki eine Viertelstunde die Darsteller Sandra Bullock und George Clooney. Und auch die irrste Schießerei der Filmgeschichte ist eine Plansequenz. In „Hard Boiled“ zerlegt Action Großmeister John Woo in ein paar Minuten ein komplettes Krankenhaus.

Plansequenzen verblüffen und lassen staunen. Wie haben die das nur gemacht? Geradezu unwirklich wird es jedoch, wenn ein kompletter Film am Stück gedreht wird. Zwei markante Beispiele aus den letzten Jahren: Der Theaterfilm „Birdman“ von Alejandro G. Inarritu und „Viktoria“ von Sebastian Schipper. Beide Filme spielten auf einem überschaubaren Terrain (Theater bzw. Stadtteil von Berlin), was den One-Shot-Charakter der Filme erst ermöglichte.

Der Kriegsfilm „1917“ geht da noch einen Schritt weiter, verbindet er doch eine Fülle völlig unterschiedlicher Drehorte. Was in Sam Mendes Film zu sehen ist, gab es so noch nie im Kino. Man kommt aus dem Staunen einfach nicht raus. Und die unglaubliche Technik macht auch dramaturgisch Sinn. Durch die fehlenden Schnitte (Einheit von Zeit und Raum) entsteht eine sagenhafte Spannung. Einige verborgene Schnitte soll es übrigens dann doch geben. Egal, “1917“ ist ein Meisterwerk und ein Meilenstein der Filmgeschichte. Von 27.2. bis zum 11.3. bei uns im Kreml Kino.

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Kino im Kreml-Kulturhaus

Prämiertes Programmkino
Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:
Bundeskinopreis 2019
Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2019

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 12000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2018
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2018

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.